Die Kantonspolizei Thurgau hat am vergangenen Wochenende gezielte Kontrollen gegen sogenannte Autoposer durchgeführt. In Frauenfeld, Weinfelden und Amriswil wurden mehrere Widerhandlungen festgestellt. Sechs Fahrer werden wegen unnötiger Lärmerzeugung bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Laute Motoren, unnötiges Beschleunigen und manipulierte Abgasanlagen führen im Kanton Thurgau immer wieder zu Reklamationen aus der Bevölkerung. Die Kantonspolizei Thurgau hat deshalb am vergangenen Wochenende während mehrerer Stunden gezielte Kontrollen durchgeführt.
Beteiligt waren Spezialistinnen und Spezialisten der Verkehrspolizei sowie Mitarbeitende der Regionalpolizei. Im Fokus standen insbesondere übermässige Lärmemissionen sowie die Einhaltung von Verkehrs- und Fahrzeugvorschriften.
Sechs Anzeigen wegen Lärmerzeugung
Bei den Kontrollen wurden mehrere Widerhandlungen festgestellt. Sechs Fahrer werden wegen unnötiger Lärmerzeugung bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Unter anderem stellten die Einsatzkräfte unerlaubte technische Änderungen und Mängel an Fahrzeugen fest. Zudem wurden Fahrer kontrolliert, die ihre Fahrzeuge durch starkes Beschleunigen unnötig laut betrieben.
Fahrer als fahrunfähig beurteilt
Bei einem 22-jährigen Schweizer wurde eine Fahrunfähigkeit festgestellt. Bei ihm wurden eine Blut- und eine Urinprobe angeordnet. Sein Führerausweis wurde aberkannt.
Zudem hielten die Einsatzkräfte zwei Personen an, die mit E-Rollern ohne den erforderlichen Versicherungsschutz unterwegs waren.
Bei den Kontrollen wurden ausserdem rund ein Dutzend weitere Übertretungen festgestellt. Die entsprechenden Massnahmen wurden eingeleitet.
Die Kantonspolizei Thurgau will mit den gezielten Kontrollen unter anderem gegen unnötige Lärmemissionen und Verstösse gegen die Verkehrs- und Fahrzeugvorschriften vorgehen.






