Kaum Bewegung bei den Preisen
Viele hatten mit kleinen Schwankungen gerechnet – doch es kommt anders.
Die Teuerung in der Schweiz bleibt im Juni praktisch unveraendert.
Das wirkt auf den ersten Blick ruhig, hat aber spannende Gegensaetze im Detail. Denn waehrend einige Produkte teurer werden, sinken andere deutlich.
Inflation bleibt bei 0,5 Prozent
Die Jahresinflation in der Schweiz liegt im Juni bei 0,5 Prozent. Das zeigt der aktuelle Bericht des Bundesamts für Statistik (BFS).
Damit bleibt die Teuerung stabil:
- April: 0,6 %
- Mai: 0,6 %
- Juni: 0,5 %
Auch der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) verharrt bei 101,3 Punkten.
Was bedeutet das konkret?
Die Preise insgesamt bewegen sich kaum – doch einzelne Bereiche zeigen starke Gegensaetze.
Diese Preise steigen jetzt
Einige Konsumgruppen werden spuerbar teurer:
- Gemüse (vor allem Frucht- und Stängelgemüse)
- Hotelübernachtungen und Parahotellerie
- Automieten und Carsharing
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Diese Kosten sinken deutlich
Gleichzeitig entlasten andere Bereiche das Budget:
- Flugtickets
- Heizöl
- Diesel
Diese Rückgänge gleichen die Preisanstiege weitgehend aus.
Kerninflation bleibt besonders tief
Die sogenannte Kerninflation – ohne Energie, Treibstoffe sowie frische und saisonale Produkte – liegt bei +0,3 Prozent.
Das zeigt:
- Grundsätzlich stabile Preisentwicklung
- Kaum Inflationsdruck im Alltag
- Keine kurzfristige Überhitzung der Wirtschaft
Warum bleibt die Teuerung so ruhig?
Ökonomisch gesehen treffen mehrere Faktoren aufeinander:
- Sinkende Energiepreise wirken dämpfend
- Reiselust treibt einzelne Preise nach oben
- Lebensmittelpreise bleiben gemischt stabil
Das Ergebnis ist ein nahezu ausgeglichenes Gesamtbild.






