Kurz vor dem vierten Jahrestag des russischen Angriffskrieges erschüttert ein Anschlag die Ukraine.
In Lwiw kam bei einer Explosion eine 23-jährige Polizistin ums Leben, zahlreiche weitere Sicherheitskräfte wurden verletzt.
Anschlag in Lwiw – Verdächtige festgenommen
Innenminister Ihor Klymenko informierte über die Festnahme einer Verdächtigen ukrainischer Staatsbürgerschaft.
Bürgermeister Andrij Sadowyj bezeichnete die Explosionen als „Terroranschlag“. Laut gmX.ch stieg die Zahl der Verletzten von zunächst 15 auf 25.
Die Explosionen ereigneten sich kurz nach Mitternacht, als Sicherheitskräfte auf einen gemeldeten Einbruch reagierten. Kurz darauf detonierte die erste, dann die zweite Sprengladung. Zwei Autos, darunter ein Streifenwagen, wurden beschädigt.
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Lwiw und der Krieg
Die westukrainische Stadt liegt nahe der polnischen Grenze und ist ein Zufluchtsort für Binnenflüchtlinge. Lwiw war bereits wiederholt Ziel russischer Raketen- und Drohnenangriffe.
Auch die Hauptstadt Kiew wurde in der Nacht zum Sonntag erneut angegriffen. Militärverwaltungschef Tymur Tkatschenko rief die Bevölkerung auf, Schutzräume aufzusuchen. In ganz Ukraine wurde Luftalarm ausgelöst.
Die russische Armee attackiert insbesondere die Energieinfrastruktur. Die polnische Luftwaffe liess Kampfjets aufsteigen, nachdem russische Langstreckenflieger Sichtungen über ukrainischem Gebiet meldeten.
Jahrestag des Kriegsbeginns
Am 24. Februar 2026 jährt sich der Beginn des russischen Angriffskrieges zum vierten Mal. Seit 2022 hält Russland rund 20 Prozent des ukrainischen Territoriums besetzt. Hunderttausende Soldaten und Zehntausende Zivilisten sind seither getötet worden – die höchsten Opferzahlen eines Krieges in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg.
Präsident Wolodymyr Selenskyj plant Konsultationen mit europäischen Staats- und Regierungschefs. Am Jahrestag soll ein Treffen der sogenannten „Koalition der Willigen“ stattfinden, um die weitere Unterstützung für die Ukraine zu besprechen.










