Ein Anruf, eine erfundene Geschichte – und fast wäre eine Rentnerin um mehrere tausend Franken gebracht worden.
Doch die Kantonspolizei Solothurn griff rechtzeitig ein.
Was passiert ist und wie du dich schützen kannst.
Wie Betrüger die Rentnerin täuschen wollten
Lügenkonstrukt am Telefon
Am Montagnachmittag, 17. November 2025, erhielt eine Rentnerin aus Starrkirch-Wil einen Anruf unbekannter Personen.
Die Täter:
-
gaben sich als Mitarbeitende der Strafverfolgungsbehörden aus
-
bauten ein glaubwürdig wirkendes Lügenkonstrukt auf
-
behaupteten, die Frau müsse mehrere tausend Franken abheben
-
erklärten, ein angeblicher „Polizeimitarbeiter“ würde das Geld abholen
Die Masche ist bekannt – doch sie funktioniert leider immer wieder.
Polizei greift ein – Täter schnappt zu und fliegt auf
Festnahme bei der Übergabe
Die Kantonspolizei Solothurn erhielt Hinweise auf den laufenden Betrugsversuch und reagierte sofort.
Als ein 46-jähriger Ukrainer die vermeintliche Beute bei der Rentnerin abholen wollte, griffen die Ermittler zu:
-
der Mann wurde vor Ort angehalten
-
und für weitere Ermittlungen festgenommen
Dank der schnellen Reaktion blieb der Rentnerin ein hoher finanzieller Schaden erspart.
Warum diese Betrugsmaschen so gefährlich sind
Telefonbetrug ist weiterhin ein grosses Problem in der Schweiz.
Typische Muster:
-
«Falscher Polizist»
-
«Enkeltrick»
-
vorgetäuschte Notlagen
-
angebliche Bankwarnungen
Die Täter setzen auf Druck, Angst und Verunsicherung, um Menschen – besonders ältere Personen – zu schnellen Entscheidungen zu drängen.
So schützt du dich vor Telefonbetrug
Wichtige Tipps der Polizei
-
Am Telefon niemals Geldforderungen erfüllen
-
Keine persönlichen Daten herausgeben
-
Rückruf bei der echten Polizei via offizieller Nummer 117
-
Niemals auf «Dringlichkeit» oder «Geheimhaltung» einlassen
-
Bei Unsicherheit: Gespräch beenden und Angehörige informieren
Die Polizei mahnt einmal mehr zur Vorsicht und bittet:
Sprich mit älteren Familienmitgliedern aktiv über diese Betrugsarten.










