Ein ranghoher Mann des iranischen Machtapparats ist tot.
Teheran spricht von einem „Terroranschlag“ durch die USA und Israel.
Gleichzeitig ist das Land seit über einem Monat faktisch vom weltweiten Internet abgeschnitten. Eine Kombination, die die Lage weiter eskalieren lässt.
Revolutionsgarden bestätigen Tod von Madschid Chademi
Die iranischen Revolutionsgarden haben den Tod ihres Geheimdienstchefs bestätigt.
Der „einflussreiche und gebildete Chef des Geheimdienstes des Korps der Islamischen Revolutionsgarden, Madschid Chademi“, sei „im Morgengrauen“ bei einem US-israelischen Angriff getötet worden, teilte das Korps über Telegram mit.
In der Erklärung war von einem
„verbrecherischen Terroranschlag des amerikanisch-zionistischen Feindes“
die Rede.
Seit dem 28. Februar kommt es zu massiven Luftangriffen auf iranisches Staatsgebiet. Teheran reagiert seither mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf US-Einrichtungen in der Region. Laut GMX berufen sich iranische Stellen dabei auf offizielle Mitteilungen der Revolutionsgarden.
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37 Tage ohne Internet – historischer Informationsblackout
Parallel zu den militärischen Entwicklungen dauert im Iran eine beispiellose Internetsperre an.
Die Organisation Netblocks spricht vom längsten landesweiten Internetausfall, der jemals weltweit dokumentiert wurde.
Wichtige Punkte:
- Seit 37 Tagen kein Zugang zum weltweiten Internet
- Kaum unabhängige Informationen für die Bevölkerung
- Kontakt zur Aussenwelt nahezu unmöglich
- Internationale Beobachter können die Lage kaum verifizieren
Selbst in stark abgeschotteten Staaten sei eine derart lange vollständige Abschaltung bisher nicht registriert worden.
Warum diese Entwicklung geopolitisch brisant ist
Die Kombination aus:
- gezielten Angriffen auf Führungspersonal
- Gegenschlägen aus Teheran
- und totalem Informationsblackout
macht die Lage besonders unberechenbar.
Für die internationale Gemeinschaft wird es dadurch zunehmend schwieriger, die tatsächliche Situation vor Ort einzuschätzen.







