Ein Beben, das eine ganze Region verändert
Ein gewaltiges Erdbeben hat die südlichen Philippinen erschüttert – und lässt die Bevölkerung bis heute nicht zur Ruhe kommen.
Hunderte, inzwischen über tausend Nachbeben halten die Region in Atem. Rettungskräfte arbeiten unter extrem gefährlichen Bedingungen, während die Opferzahlen weiter steigen.
Katastrophe der Stärke 7,8 erschüttert Mindanao
Das Hauptbeben der Stärke 7,8 ereignete sich am frühen Montagmorgen und gilt laut USGS als das bislang stärkste Erdbeben des Jahres.
Besonders betroffen ist die Insel Mindanao im Süden des Landes, darunter die Grossstadt General Santos City mit rund 700’000 Einwohnern.
Viele Gebäude stürzten ein, Strassen und Brücken wurden beschädigt, und die Stromversorgung fiel zeitweise aus.
Über 1’000 Nachbeben erschweren Rettung
Das philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie (Phivolcs) registrierte bereits rund 1’100 Nachbeben.
Das stärkste erreichte eine Magnitude von 6,7 und löste zusätzliche Schäden aus.
Die ständigen Erschütterungen machen die Rettungsarbeiten besonders gefährlich:
- Einsturzrisiko von Gebäuden
- erschwerte Evakuierungen
- unterbrochene Verkehrswege
- eingeschränkter Zugang zu abgelegenen Orten
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Flughafen schwer beschädigt – Infrastruktur unter Druck
Auch der internationale Flughafen von General Santos City wurde getroffen.
Nach Angaben der Behörden wurden:
- der Kontrollturm beschädigt
- Terminalbereiche beschädigt
- die Start- und Landebahn jedoch nicht zerstört
Der Flughafen gilt als wichtiger Knotenpunkt für den Süden Mindanaos und ist entscheidend für die Versorgung der Region.
Zehntausende Menschen betroffen
Nach Angaben des Zivilschutzes sind rund 88’000 Menschen von den Folgen betroffen.
Etwa 20’000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen und wurden in Evakuierungszentren oder bei Angehörigen untergebracht.
Zusätzlich:
- Schulen wurden vorsorglich geschlossen
- Gebäude werden auf Stabilität geprüft
- Hilfsorganisationen sind im Dauereinsatz
Rettungskräfte kämpfen gegen die Zeit
Der Zugang zu vielen betroffenen Gebieten bleibt schwierig.
Beschädigte Strassen und Brücken verzögern Hilfslieferungen, während viele Menschen weiterhin als vermisst gelten.
Gesundheitsbehörden warnen zudem vor psychischen Folgen bei Überlebenden, die das Beben teilweise traumatisch erlebt haben.






