Nach dem massenhaften Andrang auf die spanische Exklave Ceuta haben zahlreiche Migranten das Gebiet wieder verlassen. Nach Angaben der spanischen Behörden sollen rund 37’500 Menschen zurück nach Marokko gegangen sein. Die Zahlen konnten bislang jedoch nicht unabhängig überprüft werden.
Mehr als die Hälfte wieder zurück in Marokko
Der Migrationsandrang nach Ceuta hatte Spanien in den vergangenen Tagen vor eine grosse Herausforderung gestellt. Nach Angaben des spanischen Innenministeriums haben inzwischen rund 37’500 Menschen die Exklave wieder Richtung Marokko verlassen.
Laut GMX berichteten der spanische Fernsehsender RTVE und weitere Medien unter Berufung auf das Innenministerium in Madrid, dass die Zahl den Stand vom Nachmittag um 15:30 Uhr widerspiegle. Demnach befindet sich damit mehr als die Hälfte der zuvor irregulär eingereisten Menschen nicht mehr auf spanischem Gebiet.
Eine unabhängige Bestätigung der Angaben liegt bislang nicht vor.
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Lage in Ceuta bleibt angespannt
Trotz der Rückkehr zahlreicher Menschen nach Marokko hielten sich nach Medienberichten weiterhin Tausende Migranten in Ceuta auf. Die Behörden arbeiten daran, die Situation zu kontrollieren und die Rückführungen zu organisieren.
Ceuta, eine spanische Exklave an der nordafrikanischen Küste, war in den vergangenen Tagen Ziel eines massiven Grenzübertritts geworden. Viele Menschen hatten versucht, das spanische Gebiet schwimmend oder über die Grenzanlagen zu erreichen.
Spanien und Marokko arbeiten zusammen
Spanien und Marokko hatten angekündigt, eng zusammenzuarbeiten, um die irregulären Einreisen zu bewältigen. Madrid und Rabat machen vor allem kriminelle Schleusernetzwerke für die Bewegungen verantwortlich.
Die Europäische Union beobachtet die Entwicklung aufmerksam und hat Unterstützung für Spanien angeboten, unter anderem durch die europäische Grenzschutzagentur Frontex.






