Zürich — Die Eskalation im Nahen Osten setzt die Märkte weiter unter Druck.
Der Schweizer Leitindex verliert deutlich, während Ölpreise steigen und die Nervosität der Anleger spürbar zunimmt.
SMI deutlich im Minus
Der Swiss Market Index (SMI) verlor am Dienstagmorgen gegen 09.45 Uhr 2,3 Prozent auf rund 13’520 Punkte.
Auch andere europäische Leitindizes gaben klar nach:
DAX
CAC 40
Beide lagen ebenfalls rund zwei Prozent im Minus.
Marktbeobachter verweisen auf die anhaltenden Kampfhandlungen im Nahen Osten. Besonders die mögliche Beeinträchtigung des Öltransports durch die Strasse von Hormus schürt Sorgen vor einer Angebotsverknappung.
Ölpreise steigen – Inflation im Fokus
Der Preis für ein Barrel Brent-Öl kletterte auf über 80 Dollar.
Steigende Energiepreise könnten:
die Inflation erneut anheizen
die Weltwirtschaft belasten
Zinssenkungserwartungen dämpfen
Die Unsicherheit spiegelt sich auch im Schweizer Volatilitätsindex wider.
🚨 Breaking News direkt aufs Smartphone
Verpasse keine Eilmeldung mehr – jetzt den imTicker WhatsApp-Kanal abonnieren:
👉 imTicker auf WhatsApp abonnieren
Nervosität nimmt stark zu
Der VSMI legte um 17 Prozent auf 20 Punkte zu.
Der Index misst die erwarteten Schwankungen am Schweizer Aktienmarkt – ein klarer Hinweis auf wachsende Verunsicherung.
Finanzwerte unter Druck
Besonders stark verloren die Aktien von Zurich Insurance Group mit -5,3 Prozent.
Grund:
Übernahmeangebot für Beazley
Kapitalerhöhung zur Finanzierung
Rund 7 Millionen Aktien zu 550 Franken platziert
Auch andere Finanzwerte gaben überdurchschnittlich nach:
UBS
Julius Bär
Partners Group
Swiss Life
Swiss Re
Lichtblick: Kühne+Nagel
Einziger klarer Gewinner im SMI war Kühne+Nagel mit +1,9 Prozent.
Analysten sprechen von einer positiven Überraschung beim operativen Gewinn.
Weitere Unternehmenszahlen
VAT Group (-2,7 %) enttäuschte mit den Zahlen 2025
Arbonia (-6,1 %) deutlich im Minus
Forbo (-4,4 %) schwächer
SIG Group (+2,2 %) positiv aufgenommen
Also Holding (+4,7 %) nach Aktienrückkauf gefragt










