Der Fall sorgt weiter für politische Spannungen.
Nach der Entscheidung eines Schweizer Gerichts reagiert nun die italienische Regierung.
In Rom kommt es heute zu einem heiklen Krisengespräch.
Treffen in der Farnesina nach Gerichtsbeschluss
Italiens Aussenminister Antonio Tajani empfängt am heutigen Nachmittag den italienischen Botschafter in der Schweiz, Gian Lorenzo Cornado, in der Farnesina in Rom. Cornado wurde in Absprache mit Ministerpräsidentin Giorgia Meloni einbestellt, um die weitere Vorgehensweise im Zusammenhang mit dem Fall Crans Montana zu besprechen.
Laut ANSA.it erklärte das Aussenministerium, das Treffen diene der Beratung über die nächsten diplomatischen Schritte nach der Entscheidung des Kantonsgerichts zur Freilassung des Besitzers des Clubs Crans Montana.
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Brand in Crans Montana
Im Mittelpunkt der Gespräche steht die Freilassung des Clubbesitzers, in dessen Lokal es am 1. Januar zu einem Brand gekommen war. Der Vorfall hatte sowohl in der Schweiz als auch in Italien grosse Aufmerksamkeit ausgelöst und politische Reaktionen nach sich gezogen.
Die italienische Regierung verfolgt den Fall eng und prüft mögliche diplomatische Schritte.
Politische Abstimmung auf höchster Ebene
Die Einbestellung des Botschafters gilt als Zeichen dafür, dass Rom dem Fall hohe Bedeutung beimisst. Beobachter werten das Treffen als Versuch, die italienische Position nach dem Gerichtsbeschluss klar zu definieren und die bilaterale Abstimmung mit der Schweiz zu koordinieren.
Weitere Details zu möglichen Massnahmen wurden zunächst nicht bekannt gegeben.










