Ein radikaler Schritt: Die gesamte A220-100-Flotte der SWISS wird für rund 18 Monate gegroundet.
Grund: Anhaltende Probleme mit Pratt & Whitney-Triebwerken und akuter Ersatzteilmangel.
Für viele Reisende bedeutet das: Umbuchungen, andere Flugzeiten – oder gar gestrichene Verbindungen.
Wie sich die Massnahme auf dein Reiseerlebnis auswirkt und was du jetzt wissen musst.
Warum SWISS den Stecker zieht
Triebwerkspannen und Teilemangel
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Die betroffenen neun A220-100 von SWISS werden mit PW1500G-Triebwerken von Pratt & Whitney betrieben.
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Diese zeigen schon länger Zuverlässigkeitsprobleme, darunter Triebwerksausfälle und hohe Wartungskosten.
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Wegen mangelnder Ersatzteile hat SWISS nun entschieden: Die Maschinen bleiben bis mindestens Mitte 2027 am Boden.
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Strategie: Die Triebwerke der A220-100 werden als „Ersatzteillager“ genutzt, um die grössere A220-300 in Betrieb zu halten.
Auswirkungen auf Passagiere
Wen trifft es am meisten?
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Vor allem Reisende ab Genf oder kleinere Regionalflughäfen merken die Kürzungen zuerst.
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SWISS kappt dort weniger rentable Strecken – besonders auf Kurz- und Mittelstrecken.
Das bedeutet es für deinen Flug
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Umbuchungen: Betroffene Flüge werden auf andere Maschinentypen verlegt – z. B. Airbus A220-300 oder A320.
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Änderungen der Flugzeiten sind möglich – etwa weil grössere Maschinen andere Slots benötigen.
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Nicht alle Flugziele bleiben erhalten: Manche Verbindungen könnten ganz gestrichen oder über Partnerairlines umgeleitet werden.
Tipp: Wenn du bereits gebucht hast – prüfe frühzeitig, ob dein Fluggerät betroffen ist!
Was macht SWISS jetzt anders?
Fokus auf grössere Maschinen
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Die A220-300 ist leistungsstärker und bietet mehr Sitzplätze – darum will SWISS sie gezielt einsetzen.
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Durch den temporären Verzicht auf den A220-100 reduziert die Airline interne Komplexität und spart Kosten.
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Statt 2 A220-Modelle zu betreiben, wird auf eine einheitlichere Flottenstrategie gesetzt.
Das kannst du als Passagier jetzt tun
heck-in früh prüfen:
Sobald möglich, kontrolliere deine Buchung im Kundenkonto – besonders bei Flügen mit SWISS Regional.
Umbuchungen aktiv managen:
Erwarte Alternativen – notiere dir Anschlussflüge, Sitzpräferenzen oder Mahlzeiten neu.
Push-Benachrichtigungen aktivieren:
So verpasst du keine Flugänderung – vor allem wichtig bei Abflug ab Genf oder Lugano.
SWISS-Hotline früh kontaktieren, wenn du Sonderwünsche oder Umstiegsverbindungen hast.
Die Massnahme wirkt drastisch – doch sie sichert die Stabilität des restlichen SWISS-Betriebs.
Für Passagiere heisst das: Flexibel bleiben, umbuchen und gut informieren.










