Ein kleiner Brandherd – doch die Lage hätte schnell eskalieren können.
In Parsonz im Gebiet Surses ist am Sonntagmorgen ein Flurbrand in der Nähe eines Hauses ausgebrochen. Wegen der aktuell erheblichen Waldbrandgefahr in Graubünden rückte die Feuerwehr sofort aus.
Nur dank des schnellen Eingreifens konnte Schlimmeres verhindert werden.
Feuerwehr bringt Brand rasch unter Kontrolle
Kurz nach 10.30 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung über einen Brand im Gebiet Plaz Fravesch ein.
Der Brandherd befand sich in unmittelbarer Nähe eines Wohnhauses.
Die Feuerwehr Surses rückte mit 14 Einsatzkräften aus und konnte das Feuer rasch eindämmen und löschen.
Zur Sicherheit blieb anschliessend eine Brandwache vor Ort.
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Waldbrandgefahr in Graubünden bleibt hoch
Besonders brisant: In der Region Surses gilt derzeit eine erhebliche Waldbrand-Gefahrenstufe.
Trockenheit, Wind und trockene Vegetation erhöhen aktuell die Gefahr von Flur- und Waldbränden massiv.
Die Behörden mahnen deshalb zur Vorsicht – insbesondere:
- kein offenes Feuer im Freien
- Zigaretten nicht wegwerfen
- Grillstellen nur gemäss Vorgaben nutzen
- Fahrzeuge nicht auf trockenem Gras parkieren
Die aktuelle Waldbrandgefahrenkarte wird laufend vom Amt für Wald und Naturgefahren aktualisiert.
Ursache des Brandes noch unklar
Wie das Feuer genau entstehen konnte, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.
Die Kantonspolizei Graubünden hat die Untersuchungen zur Brandursache aufgenommen.
Bislang liegen keine Angaben zu verletzten Personen oder grösseren Sachschäden vor.






