Zahlen, die erschüttern
Mehr als 10 000 Menschen sterben jedes Jahr in der Schweiz an den Folgen von Substanzkonsum.
Gleichzeitig entstehen der Volkswirtschaft Kosten in Milliardenhöhe – doch ausgerechnet bei der Prävention wird gespart.
Ein neuer Bericht von Sucht Schweiz fordert deshalb einen radikalen Kurswechsel.
Milliardenkosten für Wirtschaft und Gesundheitssystem
Suchterkrankungen verursachen enorme finanzielle Schäden. Eine Studie schätzt die jährlichen volkswirtschaftlichen Kosten in der Schweiz auf rund acht Milliarden Franken – darunter Milliardenverluste für Unternehmen sowie hohe Ausgaben im Gesundheitssystem.
Ein grosser Teil dieser Kosten wird indirekt von Prämienzahlenden getragen, was die Belastung für Haushalte zusätzlich erhöht.
Auch laut Medienberichten – etwa bei GMX – bestätigt der aktuelle Bericht diese Grössenordnung und zeigt, wie stark Sucht die Gesellschaft finanziell trifft.
Jährlich über 10 000 Todesfälle durch Suchtmittel
Neben den wirtschaftlichen Folgen steht vor allem das menschliche Leid im Zentrum.
In der Schweiz sterben jedes Jahr mehr als 10 000 Menschen an den Folgen des Substanzkonsums, während Hunderttausende von Abhängigkeit betroffen sind.
Diese Zahlen verdeutlichen, dass Sucht nicht nur ein individuelles Problem ist, sondern eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung.
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Prävention wird gekürzt statt gestärkt
Trotz steigender Krankenkassenprämien und hoher Folgekosten kritisiert Sucht Schweiz, dass die Mittel für Prävention gekürzt werden.
Dabei gilt Prävention als wirksam:
Jeder investierte Franken kann langfristig Kosten senken
Frühe Intervention reduziert gesundheitliche und soziale Schäden
Gesellschaft und Wirtschaft profitieren nachhaltig
Fachleute fordern deshalb eine weitsichtige Strategie mit deutlich mehr Investitionen in Präventionsmassnahmen.
Warum ein Kurswechsel dringend ist
Der aktuelle Bericht macht deutlich:
Sucht verursacht Milliardenkosten pro Jahr
Tausende Menschen sterben jährlich
Prävention könnte Kosten und Leid reduzieren
Dennoch bleibt die politische Priorität bisher gering – ein Widerspruch, der zunehmend kritisiert wird.










