Ein heftiger Sturm hat den Nordosten der USA mit starkem Wind und Regen getroffen. Überflutete Strassen, Stromausfälle und Flugausfälle beeinträchtigten den Alltag. Zehntausende Menschen waren zeitweise ohne Strom.
Ein Sturm mit starken Winden und ergiebigem Regen hat am Samstag mehrere Bundesstaaten im Nordosten der USA getroffen. In zahlreichen Regionen kam es zu Überschwemmungen und Stromausfällen.
Allein im Bundesstaat New York waren nach Angaben des Portals PowerOutage.com rund 35’000 Haushalte ohne Strom. Auch in anderen Bundesstaaten waren zehntausende Menschen von den Ausfällen betroffen.
In New York kam zudem ein 56-jähriger Mann ums Leben. Er wurde nach Angaben US-amerikanischer Medien von einem umstürzenden Baum getroffen. Der Mann arbeitete demnach für die New Yorker Wohnungsbaubehörde.
Warnung vor gefährlichen Bedingungen
New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul hatte bereits vor dem Eintreffen des Sturms für mehrere Bezirke vorsorglich den Notstand ausgerufen. Sie warnte vor allem entlang der Küste vor gefährlichen Bedingungen durch hohe Wellen und Überschwemmungen.
Laut GMX wurden in New York Windböen von mehr als 80 Kilometern pro Stunde gemessen. Die Behörden erhielten zudem zahlreiche Meldungen über umgestürzte Bäume.
Die starken Winde und die heftigen Regenfälle sorgten in mehreren Regionen für Behinderungen. Besonders an der Küste bestand wegen des hohen Wellengangs zusätzliche Überschwemmungsgefahr.
Hunderte Flüge gestrichen
Auch der Flugverkehr war erheblich betroffen. Am Flughafen Boston wurden nach Daten des Flugportals FlightAware allein am Samstagvormittag mehr als 250 Flüge gestrichen. Weitere Verbindungen wurden verspätet oder fielen vollständig aus.
Der Sturm hatte zudem Auswirkungen auf das Veranstaltungsprogramm. Mehrere für das Wochenende geplante Konzerte wurden abgesagt.
Zum ersten Mal seit seiner Einführung im Jahr 2012 fiel auch das Global Citizen Festival im Central Park in New York aus. Die Veranstalter sagten das Festival wegen der Wetterbedingungen ab.
Auch zwei geplante Konzerte von Ed Sheeran in der Nähe von Boston wurden aufgrund des Sturms gestrichen.






