KI ist längst im Kinderzimmer angekommen.
Immer mehr Jugendliche nutzen Chatbots wie ChatGPT – nicht nur zum Lernen, sondern auch für persönliche Gespräche.
Doch Experten schlagen Alarm.
KI-Chatbots werden Alltag
Eine aktuelle Studie zeigt:
- 20,8 % der 10- bis 17-Jährigen nutzen KI-Programme mehrmals pro Woche
- 6,4 % sogar täglich
Programme wie ChatGPT oder Gemini werden dabei nicht nur für Hausaufgaben genutzt, sondern auch als Gesprächspartner.
Einige Jugendliche geben an:
- Sie vertrauen Chatbots persönliche Dinge an
- 7 % tun dies „manchmal“
- 3,4 % sogar „oft“ oder „sehr oft“
Laut gmx.ch sehen Experten darin eine neue Dimension der digitalen Nutzung, die auch soziale Auswirkungen haben kann.
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Social Media bleibt dominierend
Trotz KI-Trend bleiben klassische Plattformen führend:
- 88,8 % der Mädchen nutzen Social Media regelmässig
- 86,1 % der Jungen ebenfalls
- Tägliche Nutzung bei rund zwei Dritteln
Die Nutzungsdauer bleibt hoch:
- 146 Minuten täglich unter der Woche
- 201 Minuten am Wochenende
Besonders im Trend:
- TikTok
- YouTube
- Endlos-Scrollen und automatische Wiedergabe
Problematische Nutzung nimmt zu
Die Studie zeigt auch eine besorgniserregende Entwicklung:
- 21,5 % der Jugendlichen zeigen riskante Nutzung
- Hochgerechnet etwa 1,4 Millionen Betroffene
Mögliche Folgen:
- Kontrollverlust bei der Nutzung
- Vernachlässigung von Schule oder sozialen Kontakten
- Suchtähnliches Verhalten
Politik fordert Regeln
Die Diskussion über gesetzliche Massnahmen nimmt Fahrt auf:
- Forderung nach Altersbeschränkungen für Social Media
- Vorschlag: Verbot für unter 14-Jährige
- Ziel: Schutz vor Mediensucht und Übernutzung
DAK-Chef Andreas Storm fordert schnelle Entscheidungen, damit neue Regeln bereits im nächsten Schuljahr greifen könnten.







