Ein Tag der Stille – ein Land hält inne
Schweigen, Tränen und Solidarität.
In Martinach kamen heute hunderte Menschen zusammen, um den Opfern des verheerenden Brands in Crans-Montana zu gedenken.
Was bleibt, ist Trauer – aber auch ein starkes Zeichen der nationalen und internationalen Verbundenheit.
Gedenkfeier für die Opfer des Brandes
Am nationalen Trauertag versammelten sich Angehörige, Helferinnen und Vertreter der Behörden im Komplex Martignyexpo (ehemals CERM), um den Verstorbenen und Verletzten Respekt zu zollen.
Die Zeremonie war geprägt von:
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Schweigeminuten
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Musikalischen Darbietungen
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Lesungen & Symbolakten
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Ansprachen auf höchster politischer Ebene
Ansprachen voller Würde und Verantwortung
Guy Parmelin (Bundespräsident):
„Diese Trauer kennt keine Grenzen. Sie vereint ein ganzes Land. Die Schweiz steht an der Seite der Familien.“
Parmelin dankte allen Helfenden und betonte die Bedeutung der Aufklärung für das Vertrauen in staatliche Institutionen.
Mathias Reynard (Staatsratspräsident Wallis):
„Es braucht Gerechtigkeit – und eine moralische Verantwortung der Gemeinschaft, sich zu entschuldigen.“
Er sprach offen über Verantwortlichkeiten und rief zur solidarischen Aufarbeitung auf.
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Internationale Anteilnahme
Die Zeremonie wurde zu einem Signal der internationalen Solidarität. Anwesend waren unter anderem:
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🇫🇷 Emmanuel Macron (Frankreich)
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🇮🇹 Sergio Mattarella (Italien)
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🇧🇪 Bart de Wever (Belgien)
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🇱🇺 Henri de Luxembourg
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🇪🇺 Roberta Metsola (EU-Parlament), Hadja Lahbib (EU-Kommission)
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🇷🇴 Radu Dinel Miruta (Rumänien)
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🇵🇹 Emìdio Sousa (Portugal)
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🇷🇸 Marko Djuric (Serbien)
Ebenfalls vor Ort: Bundesräte Ignazio Cassis und Beat Jans sowie zahlreiche Schweizer Bundes- und Kantonsvertreter.
Auch Jugendliche fanden Worte
Besonders bewegend war die Botschaft von Jugendlichen, die das Drama miterlebt hatten. Sie sprachen für ihre Generation, für Hoffnung – und für den Wunsch, aus dieser Erfahrung Mut zu schöpfen.
Sicherheitsdispositiv: Grosseinsatz für Würde und Ordnung
Damit die Zeremonie sicher und würdevoll ablaufen konnte, war ein beispielloses Sicherheitsdispositiv im Einsatz:
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Kantonspolizei Wallis
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Polizeikräfte aus acht Kantonen
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Bundesstellen: Armee, Fedpol, Zollbehörde BZGS
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Rettungsdienste & Zivilschutz
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Medizinische Unterstützung aus Waadt, Genf und Neuenburg
Die Zusammenarbeit war effizient, solidarisch und hochprofessionell – trotz kürzester Vorbereitungszeit.
Die Kantonspolizei Wallis dankte im Anschluss allen Beteiligten und der Bevölkerung von Martinach und Crans-Montana für Geduld und Mitgefühl.
Ein würdiges Gedenken – und ein Auftrag
Die Gedenkfeier in Martinach war mehr als ein symbolischer Akt.
Sie war Ausdruck von:
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Respekt gegenüber den Opfern
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Dank an die Helfenden
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Forderung nach Aufklärung und Gerechtigkeit










