Am Freitagmorgen, 28. August 2026, ist auf einem Balkon im dritten Obergeschoss eines Geschäftsgebäudes in Steinhausen ZG ein Brand ausgebrochen. Mehrere Personen griffen beherzt ein und bekämpften das Feuer mit Wasserschläuchen. Dadurch konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Verletzt wurde niemand.
Arbeiter bekämpfen Feuer mit Wasserschlauch
Kurz nach 9 Uhr bemerkten zwei Arbeiter einer gegenüberliegenden Baustelle Rauch und offene Flammen auf einem Balkon. Einer der beiden begann sofort, das Feuer vom Boden aus mit einem Wasserschlauch der Baustelle zu bekämpfen.
Währenddessen alarmierte sein Arbeitskollege die Einsatzkräfte. Auch ein Mitarbeiter einer im Geschäftsgebäude ansässigen Firma wurde durch den Brandalarm auf das Feuer aufmerksam.
Er begab sich in das dritte Obergeschoss und kontrollierte die betroffenen Büroräumlichkeiten. Nachdem er dort keine Personen festgestellt hatte, nahm er einen Löschschlauch des Gebäudes und bekämpfte das Feuer vom Innern der Büroräume aus.
Als die Rauchentwicklung zu stark wurde, brach der Mann den Löschversuch ab und verliess das Gebäude.

Feuerwehr bringt Brand vollständig unter Kontrolle
Die Feuerwehr Steinhausen übernahm anschliessend die Löscharbeiten und brachte den Brand vollständig unter Kontrolle. Auf dem Balkon wurde eine ausgebrannte Sitzbank festgestellt.
Das Feuer verursachte zudem Sachschäden am Gebäude. Nach Abschluss der Löscharbeiten kontrollierte die Feuerwehr den betroffenen Bereich und lüftete die angrenzenden Büroräumlichkeiten.
Während des Einsatzes wurde das Geschäftsgebäude vorsorglich evakuiert. Gegen 10 Uhr konnten alle Personen wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren.
Eine Person medizinisch kontrolliert
Eine Person wurde vor Ort durch den Rettungsdienst Zug medizinisch überprüft und anschliessend wieder entlassen. Verletzt wurde niemand.
Zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit keine Angaben vor. Die Brandursache wird durch die Zuger Polizei ermittelt.
Im Einsatz standen rund 30 Angehörige der Feuerwehr Steinhausen, sechs Angehörige der Stützpunktfeuerwehr Zug (FFZ), das Feuerwerksinspektorat, der Rettungsdienst Zug sowie Einsatzkräfte der Zuger Polizei.






