In der Nacht auf Dienstag konnte in Stein AG ein mutmasslicher Fahrzeugeinbrecher festgenommen werden. Dank eines aufmerksamen Anwohners und einer raschen Fahndung stoppten Einsatzkräfte einen 24-jährigen Algerier. Die Kantonspolizei Aargau untersucht, ob der Mann mit insgesamt drei Fahrzeugaufbrüchen in Verbindung steht.
Aufmerksame Anwohner lösen Fahndung aus
Kurz nach 4.00 Uhr meldete ein Anwohner der Kantonspolizei Aargau einen Fahrzeugaufbruch an der Rütistrasse in Stein. Eine Anwohnerin war durch einen Fahrzeugalarm geweckt worden und stellte fest, dass die hintere Seitenscheibe ihres parkierten Autos eingeschlagen worden war.
Aus dem Fahrzeug wurde Bargeld gestohlen. Gleichzeitig beobachtete die Frau zwei Personen, die sich zu Fuss in Richtung Rebberg entfernten.
Mehrere Patrouillen der Regionalpolizei Oberes Fricktal, der Kantonspolizei Aargau sowie der Grenzwache rückten umgehend aus. Ein Diensthund nahm die Spur der Verdächtigen auf.
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Tatverdächtiger in Tatortnähe angehalten
Kurze Zeit später kontrollierte eine Patrouille der Grenzwache unweit des Tatorts einen Mann, der dem Signalement entsprach. Da der 24-jährige algerische Staatsangehörige keinen plausiblen Grund für seinen Aufenthalt angeben konnte, wurde er durch die Kantonspolizei Aargau unter dringendem Tatverdacht vorläufig festgenommen.
Für den Beschuldigten gilt bis zu einem rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens die Unschuldsvermutung.
Weitere Fahrzeuge aufgebrochen
Während der Fahndung entdeckten Einsatzkräfte an der Rütistrasse einen weiteren aufgebrochenen Personenwagen. Die Täterschaft hatte eine Seitenscheibe eingeschlagen und einen Rucksack, Sportsachen sowie Kopfhörer entwendet. Zudem entstand Sachschaden am Fahrzeug.
In den Morgenstunden meldete sich ein weiterer Anwohner bei der Kantonspolizei. Auch bei seinem Fahrzeug war eine Scheibe eingeschlagen worden. Die unbekannte Täterschaft entwendete Bargeld und hinterliess ebenfalls Sachschaden.
Die Kantonspolizei Aargau prüft nun, ob die drei Fahrzeugaufbrüche miteinander in Zusammenhang stehen. Die Ermittlungen dauern an.






