Sturmböen, Regenmassen, überflutete Strassen.
Am Dienstagnachmittag zog eine kräftige Gewitterfront über den Kanton Zug hinweg und sorgte innerhalb weniger Stunden für mehrere Feuerwehreinsätze in verschiedenen Gemeinden.
Gewitter trifft Zug am Nachmittag
Zwischen 16:00 und 19:00 Uhr ging laut Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei eine Serie von Notrufen ein. Insgesamt wurden rund zehn Schadensmeldungen aus mehreren Regionen registriert.
Betroffen waren insbesondere:
- Baar
- Cham
- Steinhausen
- Hünenberg
Der Starkregen führte zu überfluteten Kellern, Waschküchen und Büroräumen sowie zu blockierten Strassenunterführungen.
Einsatzkräfte im Dauereinsatz
Mehrere Feuerwehren standen im Einsatz, um die Schäden unter Kontrolle zu bringen. Unterstützt wurden sie von der Stützpunktfeuerwehr Zug (FFZ), die insbesondere bei einer grossen Wasseransammlung in einer Autobahnunterführung bei Rotkreuz eingreifen musste.
Überflutete Keller und blockierte Unterführungen
Die Einsatzkräfte mussten in mehreren Gemeinden eingreifen. Besonders häufig betroffen waren:
- Tiefgaragen und Kellerbereiche
- Waschküchen in Wohngebäuden
- Büro- und Gewerberäume
- Strassenunterführungen
In einzelnen Fällen drang das Wasser so schnell ein, dass Anwohner kaum reagieren konnten.
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Baum stürzt auf Strasse
Zusätzlich zu den Überschwemmungen kam es in Baar zu einem wetterbedingten Baumsturz. Die Feuerwehr musste den umgestürzten Baum von der Fahrbahn entfernen, um die Strasse wieder freizugeben.
Sachschaden noch unklar
Über die Höhe der entstandenen Schäden liegen derzeit noch keine genauen Angaben vor. Die Behörden gehen davon aus, dass weitere Auswertungen folgen werden, sobald alle Einsatzorte abgearbeitet sind.
Wetterlage bleibt angespannt
Meteorologisch handelt es sich laut Behörden um eine typische, aber lokal sehr intensive Gewitterzelle, wie sie in den Sommermonaten häufiger auftreten kann. Entscheidend war vor allem die hohe Niederschlagsintensität in kurzer Zeit.






