Am Dienstagmorgen (1. September 2026) sind bei Mühlackern in Stalden VS zwei Reisebusse kollidiert. Einer der Busse geriet auf die Gegenfahrbahn und streifte das entgegenkommende Fahrzeug. Insgesamt wurden 13 der 31 Insassen des verunfallten Busses verletzt und in die Spitäler Visp und Sitten gebracht.
Reisebus gerät auf die Gegenfahrbahn
Gegen 8.45 Uhr fuhr ein Reisebus auf der Kantonsstrasse von Stalden in Richtung Visp. Auf Höhe der Örtlichkeit Mühlackern geriet der Bus aus bislang ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn.
Zur selben Zeit kam ein weiterer Reisebus aus Richtung Visp entgegen. Dessen Lenker musste dem entgegenkommenden Fahrzeug ausweichen. Dabei kam es zu einer Streifkollision zwischen den beiden Reisebussen.
Anschliessend kam der in Richtung Visp fahrende Reisebus von der Strasse ab und kam bei einer Stallung zum Stillstand. Im Bus befanden sich insgesamt 31 Personen.
13 Personen verletzt und ins Spital gebracht
Bei dem Unfall wurden 13 Insassen des verunfallten Reisebusses verletzt. Nach der medizinischen Erstversorgung wurden sie in die Spitäler Visp und Sitten transportiert.
Die unverletzten Insassen wurden ebenfalls vor Ort betreut. Die Personen im zweiten Reisebus blieben unverletzt.
Für die Rettungsarbeiten wurde ein Grossaufgebot aufgeboten. Neben der Kantonspolizei Wallis standen die Kantonale Walliser Rettungsorganisation KWRO 144 mit sieben Ambulanzen, einem Rettungsspezialisten, zwei First Respondern und zwei Notfallpsychologen sowie drei Helikopter im Einsatz. Zwei Helikopter stammten von Air Zermatt, ein weiterer von Air-Glaciers. Zudem waren die Feuerwehren von Visp und Stalden vor Ort.
Kantonsstrasse wird für Bergung gesperrt
Die Bergung des verunfallten Reisebusses ist für Dienstagabend ab 20 Uhr vorgesehen. Während der Bergungsarbeiten wird die Kantonsstrasse vollständig gesperrt.
Der Verkehr wird während dieser Zeit einspurig über die Alte Strasse umgeleitet. Für den Schwerverkehr besteht keine Umfahrungsmöglichkeit. Deshalb ist während der Bergungsarbeiten mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet. Damit sollen die genauen Umstände und die Ursache des Verkehrsunfalls geklärt werden.






