Ermittlungen zum Brandunglück in Crans-Montana
Im Rahmen der Untersuchungen zum Brand in Crans-Montana, bei dem 41 Menschen ums Leben kamen, hat die Staatsanwaltschaft Rom eine mobile Ermittlungsgruppe beauftragt, die italienischen Opfer des Unglücks zu befragen, sobald deren Gesundheitszustand dies zulässt.
Zudem werden die Krankenakten der Verletzten angefordert, die im Mailänder Krankenhaus Niguarda behandelt wurden.
Koordination durch die Staatsanwälte
Die Verfahren werden von Staatsanwalt Francesco Lo Voi, Staatsanwalt Giovanni Conzo und Staatsanwalt Stefano Opilio koordiniert.
Anklagen: Totschlag, mehrfacher Totschlag, schwere Körperverletzung
Ziel der Ermittlungen: Aufklärung der genauen Verantwortlichkeiten und Abläufe beim Brand
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Zusammenarbeit zwischen Italien und der Schweiz
Das Treffen der schweizerischen und italienischen Staatsanwälte ist für den 19. Februar 2026 geplant, sofern es keine kurzfristigen Änderungen gibt.
Thema: Gemeinsame Ermittlungsgruppe der beteiligten Länder
Die römischen Ermittler warten auf erste Dokumente als Antwort auf das Rechtshilfeersuchen vom 13. Januar.
Angefragt wurden Dokumente der Schweizer Kollegen, die mit den laufenden Ermittlungen in Zusammenhang stehen.
Registrierung der Geschäftsführer des Clubs La Costellation, Jacques und Jessica Moretti, sowie Besetzung der übrigen Positionen erfolgt nach Eingang der Dokumente.
Ein Ermittlungsteam, bestehend aus Beamten der Fliegenden Einheit und der Feuerwehr, soll entsandt werden. Bislang liegt keine Antwort auf das Rechtshilfeersuchen vor.
Laut ansa.it sollen die Ermittlungen insbesondere die italienischen Opfer und ihre Krankenakten umfassen, um die Verantwortlichkeiten und Abläufe beim Brand aufzuklären.










