Sirenen in der Nacht, beschädigte Polizeiautos und ein fahrunfähiger Lenker, der sich massiv wehrt.
Am Freitagabend (09.01.2026) kam es in St. Gallen zu einer gefährlichen Verfolgungsjagd. Am Ende: ein hoher Sachschaden – und ein Zeugenaufruf der Polizei.
Was geschah am Freitagabend in St. Gallen?
Gegen 21 Uhr bemerkte eine Patrouille der Stadtpolizei St. Gallen ein verdächtiges Fahrzeug auf der Autobahn A1, unterwegs von Winkeln Richtung St. Margrethen.
Die Fahrweise war auffällig – die Polizei forderte den Fahrer über Leuchtmatrix zum Anhalten auf.
Doch der 35-jährige Schweizer aus dem Kanton Appenzell Ausserrhoden ignorierte die Kontrolle. Er beschleunigte und verliess die Autobahn bei St. Fiden.
Flucht durch die Stadt – mit gefährlichen Folgen
Die Verfolgungsfahrt führte über die Rorschacherstrasse bis zur Flurhofstrasse. Dort eskalierte die Situation:
Der Fahrer prallte:
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gegen mehrere parkierte Fahrzeuge
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gegen ein entgegenkommendes Patrouillenfahrzeug
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schliesslich gegen ein zweites Einsatzfahrzeug, das seine Weiterfahrt stoppte

Festnahme mit Gegenwehr
Der Fahrer:
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weigerte sich, das Fahrzeug zu verlassen
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versuchte trotz Schäden weiterzufahren
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leistete massive Gegenwehr bei der Festnahme
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war laut Polizei fahrunfähig
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musste eine Blut- und Urinprobe abgeben
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sein Führerausweis wurde eingezogen
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Auch vor der Flucht bereits Schäden verursacht
Bereits vor der Flucht hatte der Lenker an der Wiesenbachstrasse in Abtwil:
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einen Metallpfosten touchiert
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die Ausfahrtschranke einer Tiefgarage beschädigt
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sich unerlaubt vom Unfallort entfernt
Verletzte und hoher Schaden
Bei der Aktion wurden zwei Polizisten vorsorglich ins Spital gebracht – einer davon wurde leicht verletzt.
Der Gesamtschaden beläuft sich laut Polizei auf etwa 150’000 Franken.
Zeugenaufruf der Kantonspolizei St. Gallen
Wer hat etwas beobachtet?
Die Polizei bittet um Hinweise von Personen, die:
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den Vorfall gesehen haben
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Angaben zur Flucht machen können
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im Bereich Flurhofstrasse / Rorschacherstrasse / Abtwil unterwegs waren
Kontakt: Polizeistützpunkt Oberbüren: 058 229 81 00
Ein Vorfall, der auch schlimmer hätte enden können. Die Polizei sucht dringend nach Hinweisen und Zeugenaussagen, um den genauen Ablauf zu rekonstruieren.










