Ein Streit zwischen zwei Hundebesitzern eskaliert mitten in der Stadt.
Am Burggraben in St.Gallen kommt es zu einer Auseinandersetzung, die für einen Mann im Spital endet und Monate später zu einer Festnahme führt.
Streit zwischen Hunden eskaliert
Am Mittwochabend, 15. April 2026, kurz nach 19 Uhr, treffen im Bereich Burggraben zwei Hunde aufeinander.
Ein angeleinter Hund eines 54-jährigen Schweizers und ein freilaufender Hund eines unbekannten Mannes geraten in eine Auseinandersetzung.
Dabei wird der Hund des 54-Jährigen verletzt.
Was als Tierkonflikt beginnt, eskaliert rasch zwischen den Haltern.
Körperliche Auseinandersetzung folgt
Zwischen den beiden Männern kommt es zu einer handgreiflichen Eskalation.
Der unbekannte Mann schlägt mehrfach mit der Faust auf den 54-Jährigen ein.
Dieser stürzt zu Boden und bleibt verletzt liegen.
Der Täter entfernt sich noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte mit seinem Hund.
Der Verletzte wird mit eher schweren Verletzungen ins Spital gebracht.
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Ermittlungen führen zu Festnahme
Die Kantonspolizei St.Gallen nahm unter Leitung der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen auf.
Die Spur führte zu einem 30-jährigen brasilianischen Staatsangehörigen, der in der Region wohnhaft ist.
Am Montag, 4. Mai 2026, wurde er festgenommen.
Vorwürfe gegen den Beschuldigten
Dem Mann wird vorgeworfen, den 54-Jährigen durch Faustschläge verletzt zu haben.
Zusätzlich stehen weitere mögliche Verstösse im Raum:
- Verstoss gegen das Ausländer- und Integrationsgesetz
- Verstoss gegen das Tierschutzgesetz
Die rechtliche Bewertung erfolgt durch die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen.






