In St. Gallen ist am 28. September 2026 ein 30-jähriger Rumäne festgenommen worden. Er wird verdächtigt, in Rumänien eine Frau getötet zu haben. Die Festnahme erfolgte im Auftrag des Bundesamts für Justiz (BJ) und gestützt auf eine Ausschreibung im Schengener Informationssystem (SIS).
Der Mann wurde in der Stadt St. Gallen festgenommen. Das Bundesamt für Justiz ordnete anschliessend Auslieferungshaft an.
Rumänien hat 18 Tage für Auslieferungsersuchen
Die rumänischen Behörden haben nun 18 Tage Zeit, bei den Schweizer Behörden ein formelles Auslieferungsersuchen einzureichen. Bis zum Entscheid über das weitere Verfahren bleibt der 30-Jährige in Haft.
Der Mann steht nach Angaben der Behörden im Verdacht, in Rumänien eine Frau getötet zu haben. Weitere Angaben zum mutmasslichen Tötungsdelikt oder zu den Umständen der Tat wurden nicht veröffentlicht.
Über das weitere Verfahren entscheiden die zuständigen Schweizer Behörden im Rahmen des Auslieferungsverfahrens.






