Tanken bleibt teuer – und das könnte noch eine Weile so bleiben.
Auch nach einer Waffenruhe im Iran ist keine schnelle Entlastung in Sicht.
Für Autofahrer in der Schweiz heisst das: Geduld ist gefragt.
Spritpreise deutlich gestiegen
Seit Beginn des Konflikts im Iran haben sich die Preise an Schweizer Tankstellen spürbar erhöht.
Diese Entwicklung zeigt sich auch im TCS-Benzinpreisradar, das die Preise laufend beobachtet.
Haupttreiber:
- Steigende Rohölpreise
- Unsicherheit auf dem Weltmarkt
Strasse von Hormus als Schlüssel
Ein zentraler Faktor ist die geopolitische Lage rund um die Strasse von Hormus.
- Wichtige Route für einen grossen Teil des weltweiten Öltransports
- Blockaden oder Spannungen wirken sich direkt auf den Ölpreis aus
Entwicklung des Rohöls:
- Vor dem Konflikt: ca. 70 USD pro Fass
- Zwischenzeitlich: bis zu 120 USD
- Nach Waffenruhe: rund 92 USD
Warum die Preise nicht sofort sinken
Trotz sinkender Rohölpreise dauert es länger, bis das an den Tankstellen ankommt.
Gründe dafür:
- Verzögerte Anpassung der Produktpreise
- Abhängigkeit von längerfristigen Marktpreisen
- Zusätzliche Faktoren:
- Steuern & Abgaben
- Wechselkurse
- Standort- und Wettbewerbskosten
Laut dem Touring Club Schweiz (TCS) braucht es einen längeren Zeitraum mit stabil sinkenden Preisen, bevor sich die Lage spürbar entspannt.
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Versorgung bleibt stabil
Trotz der Situation gibt es keine Versorgungsprobleme in der Schweiz.
- Treibstoffversorgung gesichert
- Zugriff auf Pflichtlager im Notfall
- Import über die Rheinhäfen Basel
Selbst der aktuell tiefe Wasserstand im Rhein sorgt laut Experten nicht für Engpässe.
Blick ins Ausland
Auch in anderen Ländern zeigt sich ein ähnliches Bild:
- 🇩🇪 Deutschland: Noch keine deutlichen Preissenkungen
- 🇫🇷 Frankreich: Mögliches Minus von 5–10 Cent/Liter (bei stabilem Ölpreis)
Gleichzeitig sind einige Regionen in Asien stärker betroffen:
- Teilweise Rationierungen
- Einschränkungen im Alltag
Die Lage bleibt angespannt – auch wenn sich geopolitisch etwas entspannt hat.
Spritpreise sinken nur langsam – schnelle Entlastung ist derzeit nicht in Sicht.






