Ein Sattelschlepper hat in der Nacht auf Donnerstag auf der A13 bei Splügen ein zwölf Tonnen schweres Stahlelement verloren. Die Folge waren erhebliche Schäden an der Strasse und stundenlange Aufräumarbeiten.
Ladung ungenügend gesichert
Der Vorfall ereignete sich am Mittwochabend nach 19 Uhr auf der A13 in Fahrtrichtung Norden.
In der Kurve Rüti löste sich ein grosses Stahlelement – ein Pressstück für die Herstellung von Fahrzeugstossstangen – vom Sattelschlepper. Grund war eine ungenügende Ladungssicherung.
Strasse massiv beschädigt
Das rund zwölf Tonnen schwere Bauteil stürzte auf die Fahrbahn und beschädigte zusammen mit dem Fahrzeug sowohl die Oberfläche der Nationalstrasse als auch Teile der Infrastruktur.
Die Bergung gestaltete sich aufwendig:
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Mehrstündige Sicherung und Hebearbeiten
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Provisorische Reparaturen am Fahrzeug
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Temporäre Verkehrsführung im Wechselbetrieb
Mitarbeiter des Tiefbauamtes Graubünden setzten die Strasse in der Nacht wieder instand.
Ermittlungen eingeleitet
Die Kantonspolizei Graubünden hat die Untersuchungen zum Unfallhergang aufgenommen. Im Zentrum steht insbesondere die Frage, weshalb das schwere Stahlelement nicht ausreichend gesichert war.










