Ein Spaziergang mit dem Hund sollte eine schöne Auszeit sein – frische Luft, Bewegung und gemeinsame Zeit. Doch viele Hundehalter erleben beim Gassi gehen Stress: Der Hund zieht an der Leine, zeigt Angst oder Aggression gegenüber anderen Hunden oder verbindet die Leine mit etwas Negativem. Wie es einfacher geht, zeigen diese Tipps – laut praxistipps.focus.de.
So gelingt das entspannte Spazierengehen
Gassi gehen kann eine echte Erholung für Körper und Geist sein. Damit das auch für Mensch und Hund gilt, helfen diese bewährten Empfehlungen:
1. Sicherheit & Nähe vermitteln
Wenn dein Hund ängstlich oder aggressiv auf Artgenossen reagiert, vermittle Schutz:
-
Stelle dich zwischen deinen Hund und die Gefahrensituation.
-
Führe ihn auf der abgewandten Seite an anderen Hunden vorbei.
So lernt er, dass deine Nähe Sicherheit bedeutet.
2. Leine positiv verknüpfen
Viele Probleme entstehen, wenn der Hund schlechte Erfahrungen mit der Leine gemacht hat.
Verbinde das Anleinen immer mit etwas Angenehmem:
Leckerli, Streicheln, ruhiges Lob.
3. „Bei Fuss“ zuverlässig trainieren
Bleibt dein Hund nicht neben dir, hilft eine klare Übung:
-
Läuft er vor und blockiert deinen Weg, drehe dich abrupt um.
-
Gehe in die andere Richtung oder schneide ihm sanft den Weg ab.
Konsequenz ist hier entscheidend – über Wochen hinweg.
4. In Ruhe üben
Trainiere zuerst an einem ruhigen Ort wie:
-
Garten
-
Hof
-
leere Wiese
Weniger Ablenkung bedeutet schnellerer Fortschritt.
Weitere hilfreiche Tipps für entspannte Spaziergänge
-
Leine locker lassen: Das signalisiert Vertrauen und fördert Bindung.
-
Freilaufflächen nutzen: Lass deinen Hund rennen und spiele aktiv mit ihm.
-
Wasser mitnehmen: Besonders bei längeren Wegen und im Sommer.
-
Nach Zecken suchen: Ganzjährig wichtig – Ungeziefer bleibt ein Risiko.










