Das Sparpaket ist beschlossen – doch es reicht nicht.
Dem Bund droht ein Millionenloch, und jetzt wird erneut der Rotstift angesetzt.
Für viele Bereiche könnte das spürbare Folgen haben.
Bundesrat plant neue Sparmassnahmen
Der Bundesrat reagiert auf ein drohendes Defizit im Budget 2027.
Das Problem:
- Das im März beschlossene Entlastungspaket genügt nicht
- Die Schuldenbremse kann so nicht eingehalten werden
- Es droht ein Loch von rund 600 Millionen Franken
Drei Schritte gegen das Defizit
Um die Finanzen zu stabilisieren, setzt die Regierung auf ein dreiteiliges Sparkonzept:
Kürzungen bei flexiblen Ausgaben
- 1 % weniger bei schwach gebundenen Ausgaben
- Betroffen sind u. a.:
- Bildung
- Entwicklungshilfe
- Landwirtschaft
- Einsparung: rund 300 Millionen Franken
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Weniger Geld fürs Bundespersonal
- Reduktion beim Teuerungsausgleich
- Ziel: Lohnkosten beim Bund dämpfen
Nutzung von Reserven
- Zugriff auf gut gefüllte Fonds
- Einsatz von Mitteln bei bundesnahen Einheiten
Was das konkret bedeutet
Auch wenn viele Details noch offen sind, ist klar:
Diese Bereiche könnten betroffen sein:
- Öffentliche Leistungen
- Förderprogramme
- Personal beim Bund
Gleichzeitig versucht der Bundesrat:
- die Schuldenbremse einzuhalten
- grössere Einschnitte zu vermeiden
Der finanzielle Spielraum des Bundes wird enger.
Neue Sparmassnahmen sind praktisch beschlossen – und könnten viele Bereiche indirekt betreffen.







