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Ausland 2 Min. Lesezeit

Soziale Medien für unter 15-Jährige verboten

Ein Schritt, der Europa verändern könnte Frankreich macht Ernst beim Jugendschutz im Netz.Ein neues Gesetz soll Kinder unter 15 Jahren künftig von sozialen Medien fernhalten – und sorgt bereits jetzt europaweit für Diskussionen. Die Entscheidung gilt als politisches Signal mit weitreichenden Folgen. Nationalversammlung stimmt deutlich zu In den frühen Morgenstunden hat die französische Nationalversammlung einem […]

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Ein Schritt, der Europa verändern könnte

Frankreich macht Ernst beim Jugendschutz im Netz.
Ein neues Gesetz soll Kinder unter 15 Jahren künftig von sozialen Medien fernhalten – und sorgt bereits jetzt europaweit für Diskussionen.

Die Entscheidung gilt als politisches Signal mit weitreichenden Folgen.

Nationalversammlung stimmt deutlich zu

In den frühen Morgenstunden hat die französische Nationalversammlung einem Gesetzentwurf zugestimmt, der den Zugang zu sozialen Netzwerken für Kinder unter 15 Jahren verbieten soll. Ziel ist der bessere Schutz der psychischen und sozialen Gesundheit von Minderjährigen.

Der von der Regierung unterstützte Text wurde mit 130 Ja-Stimmen bei 21 Gegenstimmen angenommen und geht nun zur weiteren Beratung an den Senat.

Laut ansa.it könnte Frankreich damit das erste europäische Land werden, das eine klare gesetzliche Altersgrenze für soziale Medien einführt.

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Macron macht Jugendschutz zur Priorität

Für Präsident Emmanuel Macron hat das Thema hohe politische Bedeutung. Er bezeichnete die Abstimmung als einen „wichtigen Schritt“ im Kampf gegen die negativen Auswirkungen sozialer Netzwerke auf Kinder und Jugendliche.

Zu den genannten Risiken zählen unter anderem:

  • Suchtverhalten

  • Cybermobbing

  • psychische Belastungen

  • problematische Selbstdarstellung

  • Kontakt mit ungeeigneten Inhalten

Die Regierung betont, dass Plattformbetreiber künftig stärker in die Pflicht genommen werden sollen.

Kommt jetzt ein europäischer Dominoeffekt?

Sollte der Senat dem Gesetz zustimmen, könnte Frankreich europaweit eine Vorreiterrolle einnehmen. Bereits jetzt wird in mehreren EU-Staaten über strengere Alterskontrollen, Verifikationssysteme und Haftungsfragen für Plattformen diskutiert.

Beobachter rechnen damit, dass der französische Vorstoss den Druck auf die EU erhöhen könnte, einheitliche Regeln für den digitalen Jugendschutz zu schaffen.

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