Ein 20-jähriger Autofahrer entzieht sich in Solothurn einer Polizeikontrolle und prallt wenig später im Gibelintunnel mehrfach gegen die Tunnelwand. Die Polizei sucht Zeugen.
Der Tunnel bleibt nach dem Unfall rund fünfeinhalb Stunden gesperrt.
Der Lenker wird zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Autofahrer flüchtet vor Polizeikontrolle
Der Vorfall ereignete sich am Sonntag, 12. Juli 2026, kurz vor 7.45 Uhr in Solothurn.
Auf der Bielstrasse bei der Einmündung Lorenzenstrasse entzog sich ein Autofahrer einer Polizeikontrolle.
Der 20-Jährige flüchtete anschliessend in Richtung «Jumbo-Kreisel».
Gemäss Polizei fiel der Lenker bereits zuvor durch eine gefährliche Fahrweise auf.
Selbstunfall im Gibelintunnel
Nach der Flucht befuhr der Autofahrer die Gibelinstrasse.
Im «Gibelintunnel» verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Das Auto prallte mehrfach gegen die Tunnelwand und kam schliesslich mitten im Tunnel zum Stillstand.
Die Polizei konnte den Lenker anschliessend anhalten und kontrollieren.

Fahrzeug total beschädigt
Nach der Erstbetreuung durch den Rettungsdienst wurde der 20-Jährige zur medizinischen Kontrolle in ein Spital gebracht.
Das Unfallfahrzeug erlitt Totalschaden und musste durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert werden.
Am Einsatz beteiligt waren:
- Kantonspolizei Solothurn,
- Rettungsdienst,
- Abschleppdienst,
- Amt für Verkehr und Tiefbau.
Gibelintunnel mehrere Stunden gesperrt
Für die Unfallaufnahme, Bergungsarbeiten und die Reinigung der Fahrbahn blieb der «Gibelintunnel» rund fünfeinhalb Stunden gesperrt.
Der Verkehr wurde während dieser Zeit umgeleitet.
Polizei sucht Zeugen
Die Ermittlungen der Polizei und der Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn laufen.
Der Lenker soll bereits zuvor auf der Werkhofstrasse gegen das Strassenverkehrsgesetz verstossen haben.
Personen, die Angaben zur Fahrweise oder zum Vorfall machen können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Solothurn zu melden:
Telefon: 032 627 81 17






