Das Glarner Kantonsgefängnis steht vor einem entscheidenden Sicherheits-Upgrade.
Nach Gutachten der Nationalen Kommission zur Verhütung von Folter sind die bisherigen Einrichtungen unzureichend.
Jetzt reagiert der Regierungsrat sofort – zum Schutz von Insassen und Personal.
Sabotagesicherer Brandschutz: Alarmanlage wird modernisiert
Die alten Brandmelder in den Zellen sind manipulierungssicherheitsmässig nicht ausreichend.
- Problem: Alarme erreichen die Zentrale nicht zuverlässig, Inhaftierte können sie ausschalten.
- Lösung: Installation sabotagesicherer Geräte in den Lüftungen für rund 28’000 Franken.
- Nutzen: Sofortige Alarmierung bei Feuer, Schutz für Menschenleben, Schliessen bestehender Sicherheitslücken.
Mehr Schutz für das Personal: Neue Zellentüren
12 von 13 Zellentüren erfüllen derzeit nicht die Sicherheitsstandards. Gefährliche Angriffe auf Betreuer sind bereits vorgekommen.
- Kredit: 62’000 Franken für zwei neue Sicherheits-Zellentüren.
- Vorteile:
- Sichtfenster für Lagebeurteilung
- Sicherer Schliessmechanismus
- Schutz vor Angriffen und Einsperren
- Wiederverwendbar bei Neubau ab 2030
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Blick in die Zukunft: Nachtdienst und langfristige Lösung
- Präsenzdienst in der Nacht: Prüft das Departement mit privater Sicherheitsfirma für den Budgetprozess 2027.
- Langfristige Planung: Neubau oder umfassende Sanierung des Glarner Kantonsgefängnisses voraussichtlich ab 2030.
Mit diesen Massnahmen garantiert der Kanton Glarus einen rechtskonformen, sicheren Betrieb bis zur Umsetzung der neuen Lösung.







