Der Frühling steht vor der Tür – und dein Garten erwacht zum Leben.
Doch während Blumen spriessen und die Tage länger werden, lauern auch Gefahren für Hunde, Katzen und Co.
Mit ein paar gezielten Anpassungen wird dein Garten nicht nur schöner, sondern auch sicherer für deine tierischen Begleiter.
Sicherheit zuerst: Versteckte Risiken erkennen
Bevor du pflanzt oder dekorierst, lohnt sich ein kritischer Rundgang – am besten aus Sicht deines Haustiers.
Typische Schwachstellen im Garten:
- Löcher in Hecken oder Zäunen
- Lockere oder zu niedrige Gartentore
- Kletterhilfen in Zaunnähe (z. B. Möbel)
- Ungesicherte Buddelstellen
Wichtig:
- Hunde springen oft höher als gedacht
- Kaninchen graben sich unter Zäunen durch
- Katzen nutzen Bäume als „Fluchtwege“
Praktischer Tipp:
- Katzennetze oder spezielle Zäune erhöhen die Sicherheit erheblich
Giftige Pflanzen vermeiden
So schön der Frühling ist – einige Pflanzen können für Tiere gefährlich werden.
Darauf solltest du achten:
- Informiere dich über giftige Pflanzen
- Entferne unbekannte Gewächse
- Hole Rat bei Fachpersonen oder Gärtnereien
Gut zu wissen:
Es gibt viele tierfreundliche Alternativen, mit denen dein Garten genauso farbenfroh bleibt.
Vorsicht bei Dünger und Schädlingsbekämpfung
Chemische Produkte sind oft unterschätzte Gefahrenquellen.
Kritische Stoffe:
- Pestizide und Schneckenkorn
- Kunstdünger (besonders mit Kakaoanteilen)
- Dung mit Medikamentenrückständen
Besser:
- Natürliche Alternativen verwenden
- Gebrauchsanweisungen strikt einhalten
- Giesskannen und Rückstände sicher entsorgen
🚨 Breaking News direkt aufs Smartphone
Verpasse keine Eilmeldung mehr – jetzt den imTicker WhatsApp-Kanal abonnieren:
👉 imTicker auf WhatsApp abonnieren
Gefährliche Gegenstände richtig sichern
Gartengeräte können schnell zur Gefahr werden.
Unbedingt beachten:
- Keine Werkzeuge liegen lassen
- Tiere während Gartenarbeiten im Haus behalten
- Geräte sofort nach Gebrauch verstauen
Auch Wasserstellen können riskant sein:
- Teiche absichern oder überwachen
- Regentonnen immer verschliessen
Komfort für dein Haustier schaffen
Ein sicherer Garten ist gut – ein tierfreundlicher Garten ist besser.
So fühlt sich dein Haustier wohl:
- Schattenplätze: z. B. Sonnensegel oder Unterstand
- Buddelzone: eigener Bereich für Hunde
- Abwechslung: Gras, Steine, Rinde für unterschiedliche Reize
- Wasserzugang: z. B. Brunnen oder Napf
Extras für Spiel und Abkühlung
Gerade im Sommer wird dein Garten zum Abenteuerspielplatz.
Beliebte Ideen:
- Planschbecken für Hunde
- Trinkbrunnen für frisches Wasser
- Sandkasten für Katzen
Katzenfreundlicher Garten
Katzen haben besondere Bedürfnisse – und Talente.
Darauf solltest du achten:
- Katzenzaun gegen Ausbruch
- Bäume nahe der Grenze sichern
- Sandbereich für natürliches Verhalten
- Pflanzen wie Katzenminze integrieren
Kleine Anpassungen, grosse Wirkung
Ein sicherer Garten ist kein Zufall – sondern das Ergebnis bewusster Planung.
Mit den richtigen Massnahmen schützt du dein Haustier und schaffst gleichzeitig einen Ort zum Entspannen, Spielen und Geniessen.







