Die Silvesternacht brachte Licht, Lärm und Blaulicht.
Die Kantonspolizei St.Gallen war zum Jahreswechsel im Dauereinsatz – doch es blieb grösstenteils ruhig.
80 Einsätze – Feuerwerk als Hauptauslöser
In der Nacht auf den 1. Januar 2026 rückte die Kantonspolizei St.Gallen insgesamt rund 80 Mal aus. Das Einsatzaufkommen entsprach dem Vorjahr. Die häufigsten Gründe: Feuerwerksmissbrauch, kleinere Brände und Ruhestörungen.
Insbesondere Jugendliche sorgten mit unsachgemäss gezündetem Feuerwerk oder gefährlichen Streichen für zahlreiche Meldungen. Mancherorts flogen Raketen gezielt in Richtung von Fahrzeugen, Gebäuden oder Personen. Glücklicherweise wurden keine Verletzten gemeldet.
Kleinbrände & Sachschäden – aber keine Katastrophen
In mehreren Fällen kam es zu kleineren Bränden, vermutlich ausgelöst durch unsachgemäss abgebranntes Feuerwerk. Alle Brände konnten durch Polizeipatrouillen oder die Feuerwehr rasch gelöscht werden.
Auch einzelner Sachschaden wurde verzeichnet, dessen Umfang aktuell noch nicht beziffert ist.
Ruhestörungen & Alkohol: typische Silvesterfälle
Vier Einsätze betrafen laute private Feiern. Die Polizei mahnte zur Ruhe – weitere Massnahmen waren nicht nötig.
Wegen übermässigem Alkoholkonsum mussten vier Personen polizeilich betreut werden. Eine betrunkene Person wurde bereits am frühen Abend hospitalisiert, die anderen konnten nach einer Ansprache den Heimweg antreten.
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Verkehrsdelikte: Eis, Lärm und Fahrunfähigkeit
Auch im Strassenverkehr war die Polizei präsent. Es kam zu Anzeigen wegen:
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Fahrunfähigkeit,
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vermeidbarem Lärm,
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und vereisten Autoscheiben.
In einzelnen Fällen führten Unfälle zur Einleitung von Verfahren.
Häusliche Gewalt & persönliche Krisen
Zweimal rückten Patrouillen wegen Häuslicher Gewalt aus. Die Polizei sorgte für Deeskalation, informierte über Beratungsangebote und leitete die Fälle an Staatsanwaltschaft und Sozialbehörden weiter.
Auch zwei Menschen in akuten psychischen Krisen wurden von Fachärzt:innen übernommen.
Polizei auch präventiv unterwegs
Nebst Einsätzen war die Polizei auch präventiv präsent: Sie zeigte Präsenz an Festen, führte Gespräche mit Feiernden und kontrollierte vereinzelt Personen.
Viele Einsätze, wenig Eskalation
Die Silvesternacht 2025/26 war aus Sicht der Polizei intensiv, aber kontrolliert. Trotz mancher Gefahrensituation blieb die Bilanz positiv: keine Schwerverletzten, keine grossen Ausschreitungen.










