Luxus-Deals in Dubai. Anleihe-Geschäfte mit Firmen unter eigener Kontrolle.
Und ein Vermögen, das in Milliardenhöhe explodiert.
Während Donald Trump erneut das Weisse Haus regiert, häufen sich Hinweise: Er und seine Familie nutzen das Amt gezielt für private Gewinne.
Ein Präsident im Interessenkonflikt?
Seit seiner ersten Amtszeit weigert sich Donald Trump, die Trump Organization vollständig von seinem politischen Handeln zu trennen.
Er versprach zwar, seine Söhne Eric und Donald Jr. würden die Geschäfte führen – doch es gab weiter enge Überschneidungen mit staatlichen Beziehungen, diplomatischen Reisen und politischen Entscheidungen.
Wie das Portal gmx.ch berichtet, schätzt Forbes Trumps aktuelles Vermögen auf rund 6,6 Milliarden Dollar – mehr als doppelt so viel wie vor seiner ersten Präsidentschaft.
Deals, Einfluss und teure Geschenke
Trump tätigte:
191 Anleihe-Geschäfte mit Unternehmen unter US-Aufsicht
Immobilien-Deals in Dubai, Saudi-Arabien und Katar
Auftritte mit seinen Söhnen parallel zu offiziellen Abkommen
Entgegennahme teurer Geschenke – etwa eines Privatjets aus Katar fürs Amtsarchiv
Und auch Jared Kushner, Trumps Schwiegersohn, verknüpft Diplomatie mit Milliarden-Investitionen für seine Fonds – zum Teil mit Geldern von staatsnahen Investoren.
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Schattenwirtschaft und Intransparenz
Neben Immobiliengeschäften ist die Krypto-Branche zu einer wichtigen Einnahmequelle der Trump-Familie geworden:
Eigene Krypto-Firmen gegründet
Zugang für Investoren via exklusive Abendessen
Enge Kontakte zur Branche, die massiv in Lobbyarbeit investiert
Begnadigungen führender Akteure durch Trump selbst
Hilary Braseth von OpenSecrets, einer US-Transparenzorganisation, warnt:
„Das birgt erhebliche Interessenskonflikte. Die Verbindung zwischen Investoren und Politik ist zu direkt.“
Kein Schutz durch den Kongress
Obwohl der US-Kongress für Kontrolle zuständig wäre, verhält sich die republikanische Mehrheit loyal gegenüber Trump.
Nur Gerichte agieren aktuell als Korrektiv. Und das auch nur bedingt:
Ein Urteil wegen Betrugs der Trump Organization wurde zwar bestätigt – eine Strafzahlung über 450 Millionen Dollar aber gekippt.
Zwischenwahlen könnten alles verändern
Im November 2026 finden in den USA Zwischenwahlen statt.
Sie könnten entscheidend sein:
Demokraten wollen wieder Aufsicht etablieren
Neues Impeachment-Verfahren gegen Trump denkbar
Gesetzesreformen für mehr Transparenz und Amtsentflechtung
Doch bis dahin bleibt das Trump-Familiengeschäft aktiv.
Und das grösste Hindernis scheint nicht das Gesetz – sondern der fehlende politische Wille zu sein.
Ein Präsident mit Milliarden auf dem Konto – verdient im Amt.
Ob legal oder nicht: Viele empfinden es als unmoralisch.










