Ein Polizeieinsatz, der sich über mehrere Gemeinden und zwei Kantone zog, hat am Pfingstmontag in einem Selbstunfall im Wald geendet.
Ein 30-jähriger Lenker entzog sich einer Kontrolle und wurde nach einer intensiven Flucht schliesslich festgenommen.
Kontrolle auf der A22 eskaliert
Am 25. Mai 2026, kurz nach 16.15 Uhr, wollte eine Patrouille der Polizei Basel-Landschaft auf der Autobahn A22 in Sissach einen weissen Opel kontrollieren.
Der Lenker reagierte jedoch nicht auf die Signale der Polizei und flüchtete in Richtung A2.
Die Situation eskalierte rasch zu einer polizeilichen Nacheile.
Flucht über mehrere Gemeinden
Die Flucht führte über mehrere Orte:
- A22 Richtung Basel
- Sichtung in Giebenach BL
- Kollision mit Patrouillenfahrzeug bei Dinggrabenstrasse/Moosmattstrasse
- Weiterfahrt Richtung Augst beim Römermuseum
- Durchfahrt durch Kaiseraugst und Roche-Quartier
- Fahrt auf einen Radweg Richtung Rheinfelden AG
Selbstunfall im Wald bei Kaiseraugst
Die Flucht endete schliesslich abrupt.
Der Lenker kollidierte mit einem Baum, kam von der Strasse ab und blieb im Waldgebiet stehen.
Das Fahrzeug erlitt dabei Totalschaden.
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Lenker im Fahrzeug eingeklemmt
Der 30-Jährige wurde im Wagen eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden.
Anschliessend wurde er durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Festnahme nach Unfall
Nach der medizinischen Erstversorgung wurde der Verdächtige durch die Polizei festgenommen.
Im Einsatz standen:
- Polizei Basel-Landschaft
- Kantonspolizei Aargau
- Feuerwehr zur Bergung des Lenkers
- Rettungsdienst
Massive Verkehrsgefährdung
Während der Flucht kam es zu mehreren groben Verkehrsverstössen.
Nach Angaben der Polizei wurden dabei auch andere Verkehrsteilnehmende potenziell gefährdet.
Typische Risiken solcher Fluchtfahrten:
- hohe Geschwindigkeiten in dichtem Verkehr
- riskante Überholmanöver
- Missachtung von Signalen und Sperren
- unkontrollierte Fahrmanöver in Wohn- und Industriegebieten
Zeugenaufruf der Polizei
Die Polizei bittet Personen, die durch die Fahrweise des Lenkers gefährdet wurden oder Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden.
Kontakt
Einsatzleitzentrale Basel-Landschaft: 061 553 35 35
Jede Beobachtung kann für die Rekonstruktion der Fahrt wichtig sein.






