In Zürich knallte es nicht nur am Himmel.
Die Silvesternacht 2025/2026 brachte für Polizei und Feuerwehr viel Arbeit – von gesprengten Briefkästen bis zu Bränden und Festnahmen.
Kanton Zürich: Über 170 zusätzliche Einsätze
Die Kantonspolizei Zürich war in der Nacht auf den 1. Januar 2026 stark gefordert. Gemeinsam mit den Kommunalpolizeien bewältigte sie mehr als 170 zusätzliche Einsätze, alle im Zusammenhang mit den Silvesterfeierlichkeiten.
Die Einsatzzentrale registrierte rund 130 Meldungen wegen unsachgemässem Abbrennen von Feuerwerk oder dem gefährlichen Umgang mit Knallkörpern. Über 30 dieser Meldungen betrafen Gemeinden mit Feuerwerksverbot.
Mehr als drei Dutzend Brände – mutmassliche Brandstiftung in Winterthur
Die Einsatzkräfte mussten bei über 36 Brandereignissen ausrücken. Dabei brannten etwa Bäume, Hecken, Abfalleimer und Container. Besonders schwerwiegend war ein Brand in Winterthur, wo unbekannte Täter die Briefkastenanlage eines Mehrfamilienhauses in Brand setzten.
Dabei entstand erheblicher Sachschaden an der Fassade und mehreren Balkonen. Die Brandermittlung der Kantonspolizei Zürich hat entsprechende Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen.
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Gewaltdelikt in der Zürcher Innenstadt
Neben Sachbeschädigungen und Bränden kam es auch zu einem Gewaltdelikt mit einer Stichwaffe in der Zürcher Innenstadt. Die Kantonspolizei Zürich führt die Ermittlungen. Weitere Details dazu sind in der Medienmitteilung der Stadtpolizei Zürich vom 1. Januar 2026 nachzulesen.
Hauptbahnhof Zürich: Wegweisungen und Festnahmen beim Silvesterzauber
Am Hauptbahnhof Zürich war die Polizei mit verstärktem Aufgebot im Einsatz – gemeinsam mit der Transportpolizei der SBB und Transsicura.
In der Umgebung des Silvesterzaubers wurden rund zwei Dutzend Wegweisungen ausgesprochen. Sechs Personen wurden festgenommen – unter anderem wegen Vermögensdelikten, Verstössen gegen das Ausländer- und Integrationsgesetz (AIG) oder weil sie zur Fahndung ausgeschrieben waren.
Grosseinsatz in Zürich zum Jahreswechsel
Die Silvesternacht im Kanton Zürich verlief aus Sicht der Polizei intensiv, aber kontrolliert. Die Zahl der Vorfälle zeigt aber auch: Feuerwerk, Alkohol und Menschenmengen bleiben eine riskante Mischung.










