Donald Trump kritisiert Europas Regierungschefs als „schwach“ – und sorgt mit drastischen Aussagen erneut für internationale Empörung.
„Ich bin politisch korrekt“ – Trump im Angriffsmodus
Donald Trump, der ehemalige US-Präsident und republikanische Favorit für die Wahl 2024, hat in einem Interview mit Politico europäische Staats- und Regierungschefs scharf attackiert. Seine Aussagen klingen wie ein Paukenschlag: „Ich denke, sie wissen nicht, was los ist. Europa weiss nicht, was es tun soll.“
Mitten in einer kritischen geopolitischen Lage rund um den Ukrainekrieg, stellt Trump nicht nur das politische Urteilsvermögen Europas infrage – sondern auch dessen Fähigkeit, zu handeln. Russland sei „in einer stärkeren Position“ und die Europäer „reden, aber produzieren keine Resultate“, so Trump weiter.
„Ich kenne die dummen – und die ganz dummen“
In seinem typischen Stil scheute Trump nicht davor zurück, führende Politiker Europas persönlich zu bewerten:
„Ich kenne die guten Leader. Ich kenne die schlechten Leader. Ich kenne die schlauen. Ich kenne die dummen. Und ja – ich kenne auch die wirklich dummen.“
Damit richtet sich Trumps Spott nicht nur gegen politische Konzepte, sondern gegen konkrete Entscheidungsträger – darunter auch solche, mit denen er einst zusammenarbeitete.
Migration: „Was Europa macht, ist eine Katastrophe“
Einen weiteren Schwerpunkt seiner Kritik legte Trump auf Europas Migrationspolitik:
„Europa macht bei der Migration alles falsch. Es ist eine Katastrophe. Wenn sie so weitermachen, wird Europa nicht mehr wiederzuerkennen sein.“
Trump behauptete, über Informationen zu verfügen, „die ihr nie sehen werdet“ – und malte ein düsteres Bild des Kontinents: „Ich sehe, was passiert. Europa ist in Gefahr.“
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Russische Reaktion: Zustimmung von höchster Stelle
Während Trumps Aussagen in Europa für Empörung sorgen, erhielt er überraschende Unterstützung aus Russland. Kirill Dmitriev, Berater Putins und Chefverhandler mit den USA, sagte laut ansa.it:
„Trump sagt die Wahrheit über die europäischen Führer.“
Er betonte, dass Europas Untätigkeit im Ukrainekrieg sichtbar sei: „Sie reden, aber produzieren keine Ergebnisse – und der Krieg geht einfach weiter.“
EU und Deutschland kontern entschieden
Die Reaktionen aus Brüssel und Berlin liessen nicht lange auf sich warten. Paula Pinho, Sprecherin der Europäischen Kommission, stellte klar:
„Wir sind stolz auf die Exzellenz unserer Führungsriege – insbesondere auf unsere Präsidentin Ursula von der Leyen.“
Auch der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz nahm Stellung:
„Europa muss unabhängiger von den USA werden. Das ist nicht überraschend – das ist längst dokumentiert.“
Merz betonte, dass Europa in der Lage sei, seine Sicherheit im Ernstfall selbst zu gewährleisten: „Wenn wir Europa retten müssen, dann tun wir das alleine.“






