Senegals Fussball-Nationalteam lässt sich nicht unterkriegen – trotz eines herben Rückschlags.
Vor Tausenden Fans präsentierte das Team den Afrika-Cup-Pokal in Paris, obwohl der Kontinentalverband CAF den Titel nachträglich aberkannt hatte.
Der Auftritt vor dem Länderspiel gegen Peru sorgt für Diskussionen – und zeigt den Stolz der Spieler.
Feier trotz Kontroverse
Schon ab 14 Uhr strömten Fans ins Stade de France. Kapitän Kalidou Koulibaly und Torhüter Edouard Mendy trugen die Trophäe durch das Stadion und stellten sie bei Verbandspräsident Abdoulaye Fall ab.
Highlights der Feier:
- Ehrenrunde durch das Stade de France
- Live-Konzert eines senegalesischen Künstlers
- Tausende Fans jubelten trotz umstrittener Titelaberkennung
Laut gmx.ch nutzte der senegalesische Verband den Auftritt gezielt, um ein starkes Zeichen zu setzen, obwohl die CAF Marokko nachträglich als Sieger erklärte.
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Die Hintergründe der Aberkennung
Der Afrika-Cup-Finalgegner Marokko hatte Berufung eingelegt, nachdem Senegal den Platz zeitweise aus Protest gegen eine Schiedsrichterentscheidung verlassen hatte.
- CAF wertete die Partie als Niederlage Senegals
- Senegal legte offiziell Einspruch beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) ein
- CAS betont: Entscheidung soll zügig, aber fair getroffen werden
Verbandspräsident Fall sprach von einem «administrativen Raubüberfall» und kündigte rechtliche Schritte an, unter anderem eine Korruptionsbeschwerde gegen mehrere Personen.
CAS-Urteil noch offen
Die endgültige Entscheidung über den Titel steht noch aus. CAS-Generaldirektor Matthieu Reeb erklärte:
«Wir verstehen, dass Teams und Fans gespannt auf die endgültige Entscheidung warten, und wir werden sicherstellen, dass das Schiedsverfahren so zügig wie möglich durchgeführt wird, wobei das Recht aller Parteien auf ein faires Verfahren gewahrt bleibt.»
Solange bleibt die Trophäe symbolisch in senegalesischer Hand – und der Stolz der Mannschaft ungebrochen.







