Sorge um Waffen und Prioritäten der USA
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich in einem ZDF-Interview besorgt über die aktuelle Lage im Krieg geäussert. Besonders kritisch sieht er die Prioritäten der US-Regierung im internationalen Krisenmanagement.
Dabei warnte Selenskyj vor zunehmenden Engpässen bei wichtigen Waffensystemen, insbesondere beim Patriot-Luftabwehrsystem.
„Schlimmer geht es nicht mehr“
Mit Blick auf die militärische Situation sagte Selenskyj deutlich:
- Ukraine leidet unter akutem Munitions- und Waffendefizit
- längerer Krieg verschärft die Lage weiter
- Unterstützung aus dem Westen sei entscheidend
Besonders drastisch formulierte er die aktuelle Situation:
„Schlimmer geht es nicht mehr.“
Laut GMX betonte Selenskyj im Gespräch, dass die Ressourcenlage für die Ukraine zunehmend kritisch werde und jede Verzögerung bei Lieferungen direkte Folgen an der Front habe.
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Kritik an US-Fokus auf andere Konflikte
Selenskyj äusserte zudem Unmut darüber, dass US-Unterhändler derzeit stark in Gespräche rund um den Iran-Konflikt eingebunden seien. Dies gehe seiner Ansicht nach zulasten der Ukraine-Diplomatie.
Gleichzeitig bot er sogar Unterstützung im Zusammenhang mit der Strasse von Hormus an und verwies auf ukrainische Erfahrungen im Bereich maritimer Blockaden.
Verhältnis zu den USA und Russland
Zum Verhältnis zwischen Donald Trump und Russland sagte Selenskyj, die USA verfolgten derzeit eine eher neutrale Linie zwischen Kiew und Moskau. Entscheidend bleibe jedoch der amerikanische Druck auf Russland.
Ohne diesen Druck, so Selenskyj, werde Russland kaum zu Zugeständnissen bereit sein.






