An der Nordgrenze der Ukraine wächst die Nervosität.
Präsident Wolodymyr Selenskyj richtet eine ungewöhnlich scharfe Warnung an Belarus – und verweist dabei auf ein drastisches Beispiel aus Südamerika.
Was Kiew derzeit beobachtet
Strassenbau und Artilleriestellungen nahe der Grenze
Nach Angaben aus Kiew sollen in belarussischen Grenzgebieten zur Ukraine Strassen ausgebaut und Artilleriestellungen errichtet worden sein. Konkrete Belege legte Selenskyj dafür zwar nicht vor, doch die Sorge ist klar formuliert:
Russland könnte erneut versuchen, Belarus aktiv in den Krieg hineinzuziehen.
Bereits im Februar 2022 hatte Moskau belarussisches Territorium als Ausgangspunkt für Angriffe auf die Ukraine genutzt.
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Selenskyjs Warnung an Minsk
Verweis auf Venezuela als Mahnung
In seiner Mitteilung auf Telegram schrieb Selenskyj, die jüngsten Ereignisse in Venezuela sollten der belarussischen Führung als Warnung dienen.
Er habe angewiesen, Minsk ausdrücklich vor den Folgen einer Beteiligung am Krieg zu warnen.
Laut GMX betonte Selenskyj, die Ukraine sei bereit, ihr Hoheitsgebiet und ihre Unabhängigkeit unter allen Umständen zu verteidigen.
Warum Belarus für Russland strategisch wichtig ist
Belarus grenzt direkt an die Ukraine und bietet aus militärischer Sicht:
- eine zusätzliche Angriffsachse Richtung Kiew
- logistische Vorteile für Truppenbewegungen
- politischen Druck auf die Nordgrücke der Ukraine
Bislang hat Belarus jedoch keine eigenen Kampftruppen entsandt.







