Ein überraschender Handschlag in Davos.
Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj verkünden eine Einigung – über Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Gleichzeitig beginnt morgen das erste Dreiergespräch mit Russland.
Ein Schritt Richtung Frieden? Oder nur neue politische Bühne?
Ukraine, USA und Russland – Dreiergespräch in Abu Dhabi
Nach einem einstündigen Treffen mit Donald Trump erklärte Wolodymyr Selenskyj am Rande des Weltwirtschaftsforums:
„Wir haben eine Einigung über Sicherheitsgarantien erzielt.“
Doch nicht nur die bilaterale Annäherung überrascht – bereits morgen und übermorgen soll in Abu Dhabi das erste trilaterale Gespräch zwischen der Ukraine, den USA und Russland stattfinden.
Wer verhandelt?
Laut ansa.it sind folgende Akteure dabei:
USA: Steve Witkoff, Jared Kushner
Ukraine: Kyrylo Budanow (Leiter Präsidialamt), Rustem Umerow (Sicherheitsrat), Sergij Kyslyzja (Diplomat)
Russland: Kirill Dmitrijew (Putin-Unterhändler), Chef des russischen Militärgeheimdienstes
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Selenskyjs Kritik an Europa: „Gespalten und ratlos“
In seiner Rede in Davos schlägt Selenskyj scharfe Töne an – besonders gegenüber Europa:
„Europa ist gespalten und orientierungslos angesichts Trumps. Es braucht vereinte Streitkräfte.“
Er beklagt:
Blockierte Verwendung russischer Vermögenswerte
Keine Fortschritte beim Kriegsverbrechertribunal
Taktische Ratschläge, heikle Waffenthemen zu verschweigen („Taurus“, „Tomahawk“)
Er erinnert an die Proteste in Belarus und im Iran und warnt vor den Konsequenzen westlicher Untätigkeit:
„Raketen in Belarus sind keine Dekoration.“
Trump schweigt zu Details, Selenskyj dankt für Raketen
Donald Trump bleibt nach dem Treffen mit Selenskyj vage:
„Der Krieg muss enden.“
Er spricht nicht über Grenzen, nicht über Vereinbarungen. Doch Selenskyj bedankt sich via Telegram für Luftverteidigungssysteme:
„Ich hoffe, wir stärken unsere Verteidigung erneut. Ich danke Trump für das bisherige Paket.“
Macron & Rutte mit klarer Kante gegen Russland
Auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron meldet sich deutlich zu Wort:
Französische Marine habe russischen Tanker im Mittelmeer geentert
Das Schiff stand unter Sanktionen und operierte unter falscher Flagge
„Unerträgliche Verstösse“, so Macron – eine gerichtliche Untersuchung wurde eingeleitet
NATO-Generalsekretär Mark Rutte wiederum mahnte:
„Wir dürfen die Ukraine nicht aus den Augen verlieren.“
Die Diplomatie bewegt sich – aber auf einem schmalen Grat.










