Ein kurzer Moment der Müdigkeit – mit teuren Folgen.
In Oberbüren im Kanton St.Gallen ist am Donnerstagabend ein 73-jähriger Autofahrer in einen Selbstunfall verwickelt worden.
Er nickte während der Fahrt kurz ein und verlor dabei die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Sekundenschlaf führt zu Kontrollverlust
Der Unfall ereignete sich am 07. Mai 2026 kurz nach 17:30 Uhr.
Der Mann war von Uzwil in Richtung Niederbüren unterwegs, als es im Dorf Oberbüren passierte.
In einer Linkskurve geriet das Auto zunehmend nach rechts.
Verlauf des Unfalls
- Fahrzeug driftet nach rechts ab
- Streift eine Hauswand im Dorfzentrum
- Prallt in eine Baustellenabschrankung
- Kommt schliesslich zum Stillstand
Der Lenker gab später an, kurz eingenickt zu sein.
Keine Verletzten, aber hoher Sachschaden
Der 73-jährige Fahrer blieb beim Unfall unverletzt.
Glück im Unglück: Trotz des Aufpralls und der Kollisionen kam es zu keinen Personenschäden.
Der entstandene Sachschaden wird auf rund 30’000 Franken geschätzt.
Betroffen sind:
- Fahrzeug des Lenkers
- Hausfassade
- Baustelleninfrastruktur
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Müdigkeit am Steuer bleibt unterschätzt
Sekundenschlaf gehört zu den gefährlichsten Ursachen von Selbstunfällen.
Besonders betroffen sind:
- längere Fahrten ohne Pause
- ältere Lenker
- monotone Strecken
Schon wenige Sekunden Unaufmerksamkeit können ausreichen, um die Kontrolle über ein Fahrzeug zu verlieren.
Polizei mahnt zur Vorsicht
Die Kantonspolizei St.Gallen hat den Vorfall aufgenommen und den Unfallhergang dokumentiert.
Sie weist erneut auf die Gefahr von Übermüdung im Strassenverkehr hin.
Empfehlungen der Behörden:
- regelmässige Pausen einlegen
- bei Müdigkeit Fahrt unterbrechen
- Fahrten nicht unterschätzen, auch bei kurzen Strecken






