Wellen wie Mauern, Windböen mit zerstörerischer Kraft.
Ein extremes Unwetter hat Griechenland mit voller Wucht getroffen. Ein Mensch kam ums Leben, der öffentliche Alltag steht vielerorts still – selbst der Premierminister ändert kurzfristig seine Pläne.
Küstenwächter stirbt im Einsatz
Ein Mitglied der griechischen Küstenwache ist infolge des schweren Unwetters ums Leben gekommen. Der Mann war in der Küstenstadt Astros im Osten des Peloponnes im Einsatz, als er einheimische Fischer aufforderte, das gefährdete Gebiet zu verlassen.
Dabei wurde er von einer hohen Welle erfasst und tödlich verletzt, wie ansa.it berichtet. Handelsminister Vassilis Kikilias bestätigte den Todesfall auf der Plattform X und sprach den Angehörigen sein Beileid aus.
Sturmfront legt Verkehr lahm
Die Unwetterfront zog ostwärts über das Land und brachte extreme Wetterbedingungen mit sich:
Windgeschwindigkeiten von über 100 km/h
Sintflutartige Regenfälle
Fährverkehr landesweit eingestellt
zahlreiche gesperrte Verkehrsverbindungen
Besonders betroffen waren Küstenregionen sowie Teile des griechischen Festlands.
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Schulen in Athen geschlossen
Die Behörden reagierten mit drastischen Massnahmen. In Athen und mehreren weiteren Regionen blieben die Schulen geschlossen. Gleichzeitig wurden Warnungen an die Bevölkerung herausgegeben:
nicht notwendige Reisen vermeiden
Küstengebiete meiden
Anweisungen der Einsatzkräfte befolgen
Ziel sei es, weitere Verletzte oder Todesopfer zu verhindern.
Mitsotakis verschiebt Davos-Besuch
Auch politisch hat das Unwetter Folgen. Premierminister Kyriakos Mitsotakis sagte seinen geplanten Besuch beim Weltwirtschaftsforum in Davos kurzfristig ab. Die Regierung konzentriere sich aktuell vollständig auf das Krisenmanagement im eigenen Land.










