Nach dem verheerenden Waldbrand im Süden Spaniens gibt es erstmals vorsichtige Entwarnung. Das Feuer breitet sich nicht weiter aus, während die Suche nach Vermissten und die Identifizierung der Todesopfer weitergehen.
Wie GMX berichtet, teilte Andalusiens Regierungschef Juanma Moreno mit, dass sich die Lage rund um den Waldbrand inzwischen stabilisiert habe. Schwächere Winde und eine höhere Luftfeuchtigkeit erleichtern den Einsatzkräften die Löscharbeiten.
Hunderte Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen
Im Gebiet rund um die Gemeinden Los Gallardos und Bédar in der Provinz Almería sind weiterhin rund 500 Feuerwehrleute, Soldaten und weitere Helfer im Einsatz. Nach offiziellen Angaben wurden bisher rund 7’000 Hektar Wald- und Buschfläche zerstört.
Die Behörden hoffen, den Brand in den kommenden Stunden vollständig unter Kontrolle bringen zu können.
Suche nach Vermissten dauert an
Während sich die Lage beim Feuer verbessert, suchen Einsatzkräfte weiterhin nach möglichen weiteren Opfern. Feuerwehr, Militär und die Guardia Civil kontrollieren abgelegene Häuser und Zufahrtswege im betroffenen Gebiet.
Die Zahl der offiziellen Vermisstenanzeigen ist zuletzt auf acht gestiegen. Gleichzeitig sprechen die Behörden von insgesamt 23 Personen, die von Angehörigen vorübergehend als nicht auffindbar gemeldet wurden.
Evakuierte kehren teilweise zurück
Rund 600 Menschen konnten inzwischen in ihre Häuser zurückkehren. Etwa 1’000 weitere Evakuierte sind weiterhin in Hotels oder bei Angehörigen untergebracht und sollen ebenfalls bald zurückkehren dürfen.
Bei dem Waldbrand kamen mindestens zwölf Menschen ums Leben, acht weitere wurden verletzt. Als mögliche Ursache gilt nach bisherigen Erkenntnissen eine beschädigte Stromleitung. Die Behörden gehen zudem davon aus, dass sich unter den Todesopfern mehrere britische und belgische Staatsangehörige befinden. Die Identifizierung der Opfer läuft weiterhin.





