Auf der legendären Kandahar-Piste von Garmisch-Partenkirchen lieferten die Schweizer Skirennfahrer ein Meisterstück ab. Superstar Marco Odermatt siegte vor seinen Teamkollegen und sorgte für einen Schweizer Dreifacherfolg – während die Lokalmatadoren aus Deutschland enttäuschten.
Schweizer Dreifach-Erfolg perfekt
Die Weltcup-Abfahrt in Oberbayern gehörte den Eidgenossen:
1. Platz: Marco Odermatt – gewann knapp vor Teamkollege Alexis Monney
2. Platz: Alexis Monney – nur vier Hundertstelsekunden Rückstand
3. Platz: Stefan Rogentin – fast eine Sekunde Rückstand
Durch den Sieg baute Odermatt seinen Vorsprung sowohl in der Gesamt- als auch in der Disziplinwertung weiter aus. Laut gmx.ch zeigten die Schweizer Athleten einmal mehr ihre Klasse auf der anspruchsvollen Kandahar-Strecke.
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Deutsche enttäuschen auf ganzer Linie
Die deutschen Skirennfahrer blieben weit hinter den Erwartungen zurück:
Simon Jocher: 37. Platz, jenseits der Punkteränge. „Einfach schlecht“, kommentierte der 29-Jährige. „Das ist peinlich. Das ist nicht mein Anspruch. Ich bin sehr, sehr sauer auf mich selbst.“
Romed Baumann: Der 40-Jährige schwenkte kurz vor dem Ziel bei einer Linkskurve ab. „Da war keine Kraft mehr da. Ich hab es mir nicht zugetraut, da noch zu stehen.“ Auf eine mögliche Ankündigung seines Karriereendes antwortete er: „Das weiss ich nicht. Schauen wir mal…“
Luis Vogt: Nach einer schweren Überdehnung des Kreuzbands im Training musste der Januar-Achter von Kitzbühel passen und verfolgte das Rennen auf Krücken.
Revanche beim Super-G?
Am Sonntag (11.15 Uhr) folgt in Garmisch-Partenkirchen der Super-G. Vor allem Simon Jocher will sich dann für die Abfahrts-Niederlage revanchieren – die Fans dürfen gespannt sein, ob die deutschen Athleten zurückschlagen können.










