Schweizer Luftwaffe hebt für Spezialtraining ab
Luftkämpfe, Navigation und Flüge über unbekanntem Terrain: Die Schweizer Luftwaffe trainiert derzeit mit angehenden Kampfflugzeugpiloten in Deutschland.
Für die Ausbildung reisen mehrere Flugzeuge und rund 20 Armeeangehörige nach Mecklenburg-Vorpommern.
Training in Norddeutschland
Vom 23. Juni bis 2. Juli 2026 absolviert die Pilotenschule der Schweizer Luftwaffe ein Ausbildungsmodul auf dem Militärflugplatz Laage bei Rostock.
Partner der Übung ist das Taktisches Luftwaffengeschwader 73 ‚Steinhoff‘.
Fünf PC-21 im Einsatz
Für das Training werden fünf Flugzeuge des Typs Pilatus PC-21 eingesetzt.
Während neun Tagen trainieren die Pilotenschüler unter anderem:
- Planung und Durchführung von Luftkämpfen
- Navigationsflüge
- Sichtflüge in unbekanntem Gelände
- Verfahren auf ausländischen Militärflugplätzen
Unterstützt werden sie von Fachpersonal der Pilatus Flugzeugwerke AG.
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Erfahrungen ausserhalb der Schweiz
Solche Trainings finden regelmässig auf Militärflugplätzen in Europa statt.
Die Übungen ermöglichen es den angehenden Pilotinnen und Piloten, unter Bedingungen zu trainieren, die in der Schweiz nur eingeschränkt verfügbar sind.
Zusammenarbeit stärkt die Verteidigung
Die Schweizer Armee sieht in der internationalen Zusammenarbeit einen wichtigen Bestandteil der militärischen Ausbildung.
Zu den Zielen gehören:
- Erfahrungsaustausch mit Partnernationen
- Förderung der Interoperabilität
- Vertiefung von Fachwissen
- Vorbereitung auf komplexe Einsatzszenarien
Grundlage seit 2010
Die Ausbildung basiert auf dem schweizerisch-deutschen Streitkräfteaufenthaltsabkommen vom 7. Juni 2010.
Dieses schafft die rechtlichen Voraussetzungen für gemeinsame Ausbildungs- und Trainingsaktivitäten beider Länder.






