Nach einer Phase der Unsicherheit zeigt sich der Schweizer Arbeitsmarkt wieder stabiler.
Neue Zahlen deuten auf Wachstum bei Beschäftigung und offenen Stellen hin.
Besonders der Industriesektor sendet wieder vorsichtige positive Signale.
Beschäftigung in Schweiz legt zu
Im ersten Quartal 2026 ist die Zahl der Beschäftigten weiter gestiegen.
Insgesamt arbeiteten rund 5,537 Millionen Personen im Land.
Das entspricht einem Wachstum von:
- 0,5 % im Vergleich zum Vorjahr
- 0,4 % saisonbereinigt gegenüber dem Vorquartal
Erfasst wurden die Daten vom Bundesamt für Statistik (BFS).
Dienstleistungssektor bleibt Wachstumstreiber
Der grösste Teil des Wachstums kommt weiterhin aus dem Dienstleistungsbereich.
- +0,6 % Beschäftigung im Jahresvergleich
- insgesamt rund 4,409 Millionen Beschäftigte
Damit bleibt der dritte Sektor klar dominierend.
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Industrie stabilisiert sich nach Rückgang
Im zweiten Sektor, also Industrie und Bau, zeigt sich eine leichte Erholung:
- +0,1 % Beschäftigung
- rund 1,129 Millionen Beschäftigte
Nach einer zuvor rückläufigen Entwicklung deutet dies auf eine Stabilisierung hin.
Mehr offene Stellen
Auch bei den offenen Jobs zeigt sich eine Verbesserung.
- 98’200 offene Stellen im ersten Quartal
- +5 % im Vergleich zum Vorjahr
- Zuwachs in beiden Wirtschaftssektoren
Die Quote liegt insgesamt bei 1,7 %.
Rekrutierung bleibt Herausforderung
Trotz positiver Tendenz berichten viele Unternehmen weiterhin von Schwierigkeiten bei der Suche nach Fachkräften.
- 34,3 % der Firmen melden Engpässe
- leicht rückläufig gegenüber dem Vorquartal
Gleichzeitig planen mehr Unternehmen Neueinstellungen als Abbau.
Der Schweizer Arbeitsmarkt zeigt im Frühjahr 2026 eine moderate, aber breite Erholung.
Besonders die steigenden Stellenangebote und die stabilisierte Industrie sorgen für vorsichtigen Optimismus.






