227 Blindgänger im Jahr 2025 unschädlich gemacht
Die Spezialistinnen und Spezialisten des Kommandos für Kampfmittel- und Minenräumung (KAMIR) der Schweizer Armee haben im Jahr 2025 insgesamt 227 Blindgänger gefunden und entschärft.
Die Einsätze basierten grösstenteils auf Meldungen aus der Bevölkerung.
Hunderte Meldungen aus der ganzen Schweiz
Im gleichen Zeitraum gingen 855 Meldungen zu möglichen Munitionsfunden ein. Neben Blindgängern wurden auch weitere Funde bearbeitet:
- 1556 alte Munitionsteile
- 1263 Fundmunitionen
Schweizer Armee betont dabei die Bedeutung der Meldungen aus der Bevölkerung für die Arbeit der Spezialisten.
Besonders viele Hinweise aus Bergregionen
Die meisten Meldungen stammen aus den Kantonen Bern, Graubünden und Wallis. Diese Regionen gelten als besonders betroffen, da dort früher militärische Übungsgebiete lagen und sie heute stark touristisch genutzt werden.
Gefahr bleibt auch nach Jahrzehnten bestehen
Die Armee warnt, dass Blindgänger und Munitionsreste auch nach vielen Jahren noch gefährlich sein können. Sie dürfen keinesfalls berührt oder mitgenommen werden.
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So soll die Bevölkerung reagieren
Bei einem Fund gelten klare Regeln:
- Objekt nicht berühren oder bewegen
- Fundstelle markieren
- Polizei unter 117 informieren
- Nutzung der «Blindgänger»-App
Zusätzlich zahlt die Armee eine Prämie von bis zu 100 Franken pro bestätigtem gefährlichem Fund.
KAMIR als wichtiger Bestandteil der Sicherheit
Das Kommando KAMIR führt neben der Bearbeitung von Meldungen auch systematische Räumaktionen in ehemaligen Übungsgebieten durch. Ziel ist es, Risiken langfristig zu reduzieren und die Sicherheit in Natur- und Tourismusgebieten zu erhöhen.






