Die internationale Gaza-Hilfsflotte sorgt für diplomatische Spannungen zwischen mehreren Staaten.
Jetzt wurden alle Schweizer Beteiligten aus Israel in die Türkei ausgeflogen.
Parallel dazu reagiert Bern mit deutlicher Kritik an Israel.
Schweizer Aktivisten aus Israel ausgeflogen
Alle acht Schweizerinnen und Schweizer, die sich an der internationalen Hilfsflotte Richtung Gaza beteiligt hatten, wurden am Donnerstagnachmittag in die Türkei gebracht.
Dies bestätigte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) auf Anfrage.
Koordination mit mehreren Staaten
Die Schweiz steht laut EDA weiterhin in Kontakt mit:
- israelischen Behörden
- türkischen Behörden
Die genaue Organisation der Ausreise erfolgte in Abstimmung zwischen den beteiligten Staaten.
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Diplomatische Spannungen zwischen Bern und Tel Aviv
Bereits zuvor hatte der Fall international für Kritik gesorgt.
Die Behandlung der Aktivisten durch israelische Sicherheitskräfte wurde von mehreren Seiten hinterfragt.
Schweiz fordert Einhaltung von Grundrechten
Das EDA forderte Israel auf, die Grundrechte der festgenommenen Schweizer Staatsangehörigen zu respektieren.
Botschafter einbestellt
Im Verlauf der Ereignisse verschärfte sich die diplomatische Reaktion der Schweiz.
Die Abteilung Mittlerer Osten des EDA empfing den israelischen Botschafter zu einem offiziellen Gespräch.
Dabei wurde insbesondere das Vorgehen des israelischen Sicherheitsapparates kritisiert.
Kritik an israelischem Sicherheitsminister
Gemäss EDA wurde auch das Verhalten von Israels Sicherheitsminister Itamar Ben Gvir thematisiert.
Die Schweiz äusserte sich besorgt über den Umgang mit den Aktivisten.






