Die Lage im Nahen Osten spitzt sich weiter zu.
Nach den Spannungen zwischen Israel, den USA und dem Iran reagiert nun auch die Schweiz – mit einem Millionenbetrag für humanitäre Hilfe.
Besonders betroffen sind nicht nur der Iran selbst, sondern ganze Regionen weit darüber hinaus.
Schweiz spricht 13,5 Millionen Franken
Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) stellt insgesamt 13,5 Millionen Franken bereit.
Mit dem Geld sollen humanitäre Organisationen unterstützt werden, die in Krisengebieten dringend benötigte Hilfe leisten.
Die Mittel fliessen in:
- Iran
- Libanon
- Syrien
- Jemen
- Afghanistan
Die Finanzierung erfolgt über die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA).
Konflikt belastet gesamte Region
Die humanitären Folgen reichen laut EDA weit über den Iran hinaus.
Besonders kritisch ist die Situation in:
- Libanon
- Syrien
- Jemen
Zusätzlich verschärft sich die Lage in Afghanistan.
Tausende Afghaninnen und Afghanen kehren derzeit wegen der Unsicherheit im Iran in ihre Heimat zurück – oft ohne Versorgung oder Unterkunft.
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Ein grosser Teil geht an das IKRK
Knapp die Hälfte der 13,5 Millionen Franken ist für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz bestimmt.
Weitere Gelder gehen an:
- Libanesisches Rotes Kreuz
- UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR)
- UNO-Welternährungsprogramm (WFP)
- Humanitärer Fonds der UNO für Syrien
Der Syrien-Fonds unterstützt insbesondere lokale Hilfsorganisationen in schwer zugänglichen Regionen.
Schweiz hatte bereits früher reagiert
Die neue Finanzhilfe kommt zusätzlich zu bereits beschlossenen Unterstützungen.
Bereits Mitte März hatte die DEZA:
- 6,5 Millionen Franken für Libanon und Syrien bereitgestellt
- 1 Million Franken Nothilfe für den Iran bewilligt
Die Schweiz baut ihr humanitäres Engagement damit weiter aus.
Warum die Lage international Sorgen auslöst
Die Eskalation zwischen Israel, den USA und dem Iran gilt als geopolitisch hochbrisant.
Internationale Beobachter warnen vor:
- weiteren Flüchtlingsbewegungen
- Versorgungsengpässen
- regionaler Destabilisierung
- wachsendem Druck auf Hilfsorganisationen
Humanitäre Hilfe wird deshalb zunehmend zu einem zentralen politischen Thema.
Mit den zusätzlichen 13,5 Millionen Franken reagiert die Schweiz auf eine immer kritischere Lage im Nahen und Mittleren Osten.
Während diplomatische Spannungen weiter zunehmen, wächst gleichzeitig der Druck auf humanitäre Organisationen vor Ort.






