Die Schweiz hat bei der Fussball-Weltmeisterschaft in Nordamerika einen historischen Erfolg gefeiert. Die Nati setzte sich am Dienstagabend in einem dramatischen Achtelfinal gegen Kolumbien erst im Elfmeterschiessen durch und steht erstmals seit Jahrzehnten wieder in einem WM-Viertelfinal.
Dramatische Entscheidung vom Elfmeterpunkt
Nach 120 torlosen Minuten behielt die Schweiz im Elfmeterschiessen mit 4:3 die Nerven. Torhüter Gregor Kobel wurde mit einer starken Parade gegen Cucho Hernández zum Matchwinner, ehe Ruben Vargas den entscheidenden Penalty sicher verwandelte. Laut GMX trifft die Mannschaft von Trainer Murat Yakin im Viertelfinal nun auf Titelverteidiger Argentinien um Superstar Lionel Messi.
Schweiz kämpft sich trotz Rückschlag zum Sieg
Vor dem Anpfiff musste die Nati auf Jungstar Johan Manzambi verzichten. Der 20-Jährige fiel wegen einer Knieprellung aus und wurde durch Ardon Jashari ersetzt. Dennoch zeigte die Schweiz gegen die spielstarken Kolumbianer eine konzentrierte Defensivleistung und liess sich auch von der lautstarken Unterstützung der südamerikanischen Fans nicht beeindrucken.
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Kobel hält die Schweiz im Spiel
In der Verlängerung musste die Schweiz mehrere brenzlige Situationen überstehen. Jhon Lucumí traf nur die Latte, Jaminton Campaz verfehlte das Tor knapp. Auf der anderen Seite vergab der eingewechselte Zeki Amdouni die beste Schweizer Chance, als er an Torhüter Camilo Vargas scheiterte.
Viertelfinal gegen Argentinien wartet
Mit dem Einzug unter die letzten acht Teams feiert die Schweiz ihren grössten WM-Erfolg seit 1954. Damals erreichte die Nati im eigenen Land ebenfalls den Viertelfinal. Nun wartet mit Argentinien und Weltmeister Lionel Messi die nächste grosse Herausforderung – der Traum vom Halbfinal lebt weiter.






